Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung

Die 7 Rotkreuzgrundsätze

Der Ursprung des Roten Kreuzes liegt in der spontanen Tat hilfsbereiter Menschen, die 1859 auf dem Schlachtfeld von Solferino den Verwundeten und Sterbenden beigestanden sind. Schon bald nach den erschütternden Erlebnissen suchten die Pioniere der Rotkreuz Idee nach Grundsätzen für das zu schaffende humanitäre Werk.

Die ersten Formulierungen finden sich bereits in Henry Dunants «Eine Erinnerung an Solferino» (1862). Es dauerte jedoch viele Jahre, bis am 8. Oktober 1965 durch die 20. Internationale Rotkreuzkonferenz in Wien die «Charta des Roten Kreuzes», die 7 Rotkreuzgrundsätze, angenommen und verkündet wurde. 

Die 7 Rotkreuzgrundsätze sind für alle Mitglieder der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung bindend und verpflichtend. Sie definieren die humanitären Prinzipien, die nicht verdreht oder gegen Menschen missbraucht werden dürfen. Sie bieten allen Menschen, die sich im Zeichen des Roten Kreuzes engagieren, eine praktische Hilfestellung für ihre Tätigkeit. Wichtig ist dabei, dass die 7 Rotkreuzgrundsätze ideell, sachlich und logisch zusammenhängen und ein Ganzes bilden; nur die ganze «Charta» charakterisiert die Bewegung und macht ihre Besonderheit und Einmaligkeit aus.

Die sieben Rotkreuzgrundsätze