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Die Decke der Wandelhalle im Bundeshaus, Bern. In einer Malerei ist auch eine Flagge mit dem Roten Kreuz zu sehen, davor Kriegsverwundete.

Parlament: die Themen

Getreu seinen Grundsätzen vertritt das Rote Kreuz keine politischen, religiösen oder ideologischen Überzeugungen. Auch gibt es keine Empfehlungen zu Themen ab, die der Volksabstimmung unterliegen. Sein Fachwissen gibt es in erster Linie über das Informationsbulletin «Standpunkte» an die Parlamentarische Gruppe Rotes Kreuz weiter.

Keine Entlastung auf Kosten der Menschlichkeit

BRG. 25.063Öffnet ein neues Fenster. Entlastungspaket 27 für den Bundeshaushalt.
Nationalrat, ab dem 3. März 2026 / Ständerat, ab dem 9. März 2026

Das Schweizerische Rote Kreuz gibt zu bedenken, dass mit dem Entlastungspaket vorgeschlagene Kürzungen Konsequenzen für Menschen in Not und für eine menschliche Schweiz haben. Auf den Abbau von Leistungen zugunsten Verletzlicher ist zu verzichten.

Angehörige bei Pflege und Betreuung entlasten

Motionen. 26.3012Öffnet ein neues Fenster | 26.3013Öffnet ein neues Fenster. Pflege durch Angehörige: Grundpflegeleistungen definieren, Vergütung durch OKP klären und Qualität der Leistung sicherstellen.
Ständerat, 5. März 2026

Das Schweizerische Rote Kreuz empfiehlt die Annahme der Motionen. Darin geforderte Klärungen zur Anstellung und Vergütung von pflegenden Angehörigen sind Voraussetzung, um die Rahmenbedingungen zur Angehörigenpflege und -betreuung einheitlich und qualitätssichernd auszugestalten. Damit die Anpassung der Rahmenbedingungen möglichst umfassend Bedürfnisse der Angehörigen berücksichtigen, weist das Schweizerische Rote Kreuz auf das fortbestehende Erfordernis einer nationalen Gesamtstrategie zur Angehörigenbetreuung hin.

Humanitäre Verantwortung: Schutz für vulnerable Menschen aus Gaza

Motion. 25.4113Öffnet ein neues Fenster. Gezielte Aufnahme besonders vulnerabler Personen aus dem Gazastreifen ermöglichen
Nationalrat, 2. März 2026

Das Schweizerische Rote Kreuz empfiehlt die Annahme der Motion. Die im Oktober und November 2025 durchgeführte Evakuation verletzter Kinder aus Gaza ist Ausdruck der humanitären Tradition der Schweiz. Angesichts der Zunahme und Eskalation von bewaffneten Konflikten regt das Schweizerische Rote Kreuz an, die organisatorischen, rechtlichen und finanziellen Grundlagen für vergleichbare humanitäre Aktionen weiterzuentwickeln.

Verlängerung der Wartefrist für Härtefallgesuche: Ein Widerspruch zu Integrationsabsichten.

Motion. 25.3689Öffnet ein neues Fenster. Fehlanreize in der Asylpolitik reduzieren.
Nationalrat, 11. März 2026

Das Schweizerische Rote Kreuz empfiehlt die Ablehnung der Motion. Eine Verlängerung der Wartefrist für Härtefallgesuche auf zehn Jahre bewirkt das Gegenteil der Motions-Absicht: Statt Fehlanreizen reduziert die Motion Integrationsanreize für Schutzsuchende.

Nothilfe: Mindeststandards nicht zusätzlich unterschreiten

Motion. 25.4647Öffnet ein neues Fenster. Von Schweden lernen. Keine öffentlichen Gelder mehr für Illegale.
Ständerat, 10. März 2026

Das Schweizerische Rote Kreuz empfiehlt die Ablehnung der Motion. Die Nothilfe stellt die Mindestversorgung von Personen mit rechtskräftigem Wegweisungsentscheid sicher. Eine Streichung der Nothilfe würde akut ihre Menschenwürde gefährden und wäre verfassungswidrig.

Schutz ohne Angst: Zugang zu Strafbehörden für Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt

Motion. 25.4224Öffnet ein neues Fenster. Geschlechtsspezifische Gewalt. Kein Opfer ohne Gerechtigkeit,
kein Täter ohne Verurteilung.
Nationalrat, 11. März 2026

Das Schweizerische Rote Kreuz empfiehlt die Annahme der Motion. Der Zugang zu Polizei und Justiz muss für alle Menschen möglich sein. Opfer von geschlechterspezifischer Gewalt benötigen niederschwellige Zugänge, rechtlichen Schutz und wirksame Schutzmassnahmen. Diese müssen unabhängig vom Aufenthaltsstatus gewährleistet sein.

News und Geschichten

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Bedrohlicher Schuttstrom in Brienz

Das SRK beobachtet die Lage in Brienz/Brinzauls aufmerksam, um im Ereignisfall die betroffenen Menschen unterstützen zu können.

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Sterbende Angehörige begleiten

Die letzte Lebensphase eines geliebten Menschen ist eine stille, oft intensive Zeit und der Umgang mit sterbenden Menschen setzt viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit voraus.

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Weltweit verschärft sich die humanitäre Not vielerorts. Gleichzeitig werden Mittel für internationale humanitäre Hilfe gekürzt. Was der Leiter Internationales des SRK dazu sagt.

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