Infektionskrankheiten und Epidemien

Das SRK setzt sich in der Schweiz und weltweit für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten und Epidemien ein. Wir leisten zusammen mit den lokalen Rotkreuz-Gesellschaften umfangreiche Informations- und Sensibilisierungsarbeit.

Herausforderungen

Corona-Virus

Die Corona-Virus-Pandemie wütet auf der ganzen Welt – zusätzlich zu den Infektionskrankheiten, von denen die Bevölkerung in verschiedenen Ländern auch weiterhin betroffen ist. Das Corona-Virus ist hochansteckend und verursacht in einigen Fällen eine tödlich verlaufende Atemwegserkrankung. Es gibt kein Medikament für die Behandlung. Der Zugang zu Impfstoffen ist nicht überall auf der Welt gleich.

Sonstige Krankheiten

Es gibt noch weitere Infektionskrankheiten: Aids, Cholera, Dengue-Fieber, Tuberkulose, Malaria, Zika-Virus und Ebola sowie Meningitis fordern jedes Jahr Millionen von Opfern.

Armut

Krankheiten verstärken die Armut. Kranke Menschen können nicht arbeiten. Sie verlieren ihre Ernte und ihr Einkommen. Beim Corona-Virus haben die wiederholten Lockdowns und Veränderungen in der Arbeitswelt viele Menschen in eine prekäre Lage gebracht.

Bedeutung der Information

Infektionskrankheiten sind vermeidbar und behandelbar. Voraussetzung ist, dass die Menschen über Ansteckungswege, Impfmöglichkeiten und Behandlungsmethoden Bescheid wissen.

Unser Ziel

Die Menschen in der Schweiz und auf der ganzen Welt müssen die Schutzmassnahmen kennen, um sich nicht anzustecken. Im Fall einer Ansteckung müssen sie über die Behandlungsmöglichkeiten Bescheid wissen. Sie sollen Zugang zu einer Behandlung haben.

Die Freiwilligen des Roten Kreuzes sind ausgebildet. Sie sind in der Lage, Präventions- und Sensibilisierungskampagnen durchzuführen. In bestimmten Fällen können sie auch Impfkampagnen begleiten. Sie verfügen über Schutzausrüstung.

Das SRK unterstützt das dritte Ziel für eine nachhaltige Entwicklung der UNO: «Gesundheit und Wohlergehen».

NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Globale Ziele der UNO

Erfahren Sie, was wir tun

Was wir tun

Das SRK setzt sich in der Schweiz und im Ausland für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten ein. Es leistet zusammen mit den lokalen Rotkreuz-Gesellschaften umfangreiche Informations- und Sensibilisierungsarbeit, verteilt Material und entsendet Fachkräfte.

Infektionskrankheiten sind vermeidbar und behandelbar. Voraussetzung ist, dass die Menschen über Ansteckungswege, Impfmöglichkeiten und Behandlungsmethoden Bescheid wissen.

Bei ansteckenden Krankheiten hat sich die Ausbildung von Freiwilligen bewährt, die Tests durchführen können. Werden Infektionen rechtzeitig erkannt und behandelt, kann eine Epidemie eingedämmt werden.

Die weltweiten Programme des Roten Kreuzes umfassen auch Massnahmen zur Prävention. Diese verbessern die Hygiene und reduzieren Krankheiten bei Kindern, die in Dörfern leben, die weit entfernt von Gesundheitszentren liegen.

Die häufigste Todesursache bei Kindern unter fünf Jahren sind Krankheiten, die heilbar wären. Besonders gefährdet sind Kinder in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Moskitonetze bieten einen einfachen und wirksamen Schutz gegen Krankheiten, die von Mücken übertragen werden, wie Malaria.

Im Fall des Corona-Virus verteilt das SRK Schutzmaterial wie Masken, Handschuhe und Desinfektionsgel.

Bei Katastrophen wie Erdbeben oder Wirbelstürmen hilft das SRK bei der Behandlung von Erkrankten und trifft Vorkehrungen gegen Epidemien.

Wenn eine Cholera-, Pest- oder Ebola-Epidemie ausbricht, schickt das SRK Fachkräfte vor Ort. Ziel ist es, die Epidemie zusammen mit den örtlichen Behörden einzudämmen. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf der Sensibilisierungsarbeit und der Einhaltung der Hygieneregeln.

Wo wir helfen

Das SRK setzt sich in der Schweiz und im Ausland für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten ein.

Unsere Einsatzländer

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