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Sturzflut in Nepal: Hilfe für die betroffenen Menschen

Ihre Spende unterstützt die Nothilfe für die von der Sturzflut betroffenen Menschen in Nepal. Die Teams vom Roten Kreuz stehen im Einsatz und leisten dringend benötigte Hilfe.

Rezept für Oromo aus Kirgistan

Khanzada Bekenova zeigt uns in Kirgistan, wie sie sich als Freiwillige des Roten Halbmonds für die Katastrophenvorsorge einsetzt. Wir fragen die 18-Jährige nach einem typischen kirgisischen Gericht. Sie überlegt keine Sekunde: Oromo ist ihr Lieblingsgericht. Zu Hause bereitet sie für uns die gedämpfte Teigrolle in einer vegetarischen Variante zu.

von Franziska Stocker

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Oromo – die gedämpfte Teigrolle

Die kirgisische Kultur ist geprägt von grosser Gastfreundschaft, das beweist uns Khanzada Bekenova. Die 18-Jährige zeigt uns bei sich zu Hause, wie sie ihr Lieblingsgericht Oromo zubereitet. Oromo bedeutet «rollen». Es ist ein traditionelles Gericht aus Kirgistan, das in vielen Ländern Zentralasiens verbreitet ist. Seinen Ursprung hat die gefüllte Teigrolle vermutlich in der Küche der Dunganen, einer muslimischen Minderheit chinesischen Ursprungs. Es ist eine Art Dumpling oder Momo in Rollenform.

Eine junge Frau verteilt eine Füllung auf einem dünn ausgerollten Teig mit ungefähr 50 cm Durchmesser.
Khanzada Bekenova hat den selbst gemachten Teig so dünn wie möglich ausgerollt. Nun verteilt sie die Füllung gleichmässig.

Das Familienrezept für Oromo in einer vegetarischen Version

«Für die Füllung kannst du gut Gemüse verwenden, welches du gerade vorrätig hast», erklärt uns Khanzada Bekenova. Oft besteht die Füllung aus Hackfleisch – meist Lamm oder Rind – und Gemüse. Anders als andere Teigtaschen gibt es Oromo auch in einer vegetarischen Variante. Wie bei vielen traditionellen Speisen existieren unzählige Versionen. Die Familien hüten oft ihr eigenes Geheimrezept. «Die Zubereitung braucht etwas Zeit. Deshalb servieren wir Oromo oft zu festlichen Anlässen», ergänzt unsere Gastgeberin. Sie verrät uns das Rezept ihrer Familie, in dem viel frischer Schnittlauch aus dem Garten für den besonderen Geschmack sorgt. Wer nicht so viel Schnittlauch zur Verfügung hat, verwendet Lauch, Spinat oder ein anderes klein gehacktes Gemüse.

Rezept für Oromo – kirgisische Teigrolle

Zutaten für ca. 4 Personen

500 g Mehl, 1 TL Salz, ca. 1 bis 2 dl Wasser, ca. 200 g Schnittlauch oder Gemüse (Spinat, Lauch, Kürbis etc.), 2 Kartoffeln in dünne Stäbchen geschnitten, 1 grosse Zwiebel gehackt, flüssige Butter, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Joghurt nature oder Sauerrahm

Zubereitung von Oromo

Das Mehl mit dem Salz in einer grossen Schüssel Salz vermischen. Zuerst mit 1dl Wasser ankneten. Bei Bedarf mehr Wasser beigeben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, und ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Die Teigkugel unter einer heiss ausgespülten Schüssel 20 Minuten ruhen lassen.

Den Schnittlauch oder das Gemüse rüsten und klein schneiden oder an der Röstiraffel raspeln. Gehackte Zwiebel und Kartoffelstäbchen beigeben, mit Salz und gemahlenem Pfeffer vermischen. Den Teig in zwei Portionen teilen. Jede Portion auf Mehl so dünn wie möglich auswallen und mit Butter bepinseln. Die Füllung gleichmässig auf den Teigfladen verteilen und sofort zu einer langen Rolle aufrollen.

Eine ältere Frau in typischer Kleidung aus Kirgistan serviert eine grosse Platte mit fertig zubereitetem Oromo.
In Ringe geschnitten, sieht Oromo fast aus wie grosse Ravioli

Die Rollen passend für den Dämpfeinsatz zu einem Kreis oder einer Schnecke formen und in den eingeölten Dämpfeinsatz legen. Im Steamer oder im Dampfkorb über Wasser bei mittlerer Hitze rund 40 Minuten dämpfen, bis die Füllung durchgegart ist. Auf einem Brett die Rolle in Scheiben schneiden, mit Chili-Flocken bestreuen und mit Sauerrahm oder Joghurt servieren.

Eine Teigrolle von ca. 7 cm Durchmesser liegt kreisförmig in einem Dämpfeinsatz.
Oromo nach dem Dämpfen: Auf einem Brett schneidet man die Teigrolle in Scheiben und serviert diese mit Sauerrahm und Chiliflocken

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