Embleme

Die Embleme der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung

Die Embleme der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung – das Rote Kreuz, der Rote Halbmond und der Rote Kristall – schützen in bewaffneten Konflikten das zivile und militärische Sanitätspersonal, Spitäler, Ambulanzen sowie humanitäres Personal und Material. Zudem werden die Embleme von den Nationalen Gesellschaften als Kennzeichen benutzt.

Seit der Unterzeichnung der 1. Genfer Konvention von 1864 gilt das Rote Kreuz auf weissem Grund als Schutzzeichen für Spitäler, Ambulanzen und Sanitätspersonal der Armeen. Das Rotkreuz-Emblem entstand aus der farblichen Umkehrung des Schweizer Wappens, wobei dem Kreuz keine religiöse Bedeutung zugeordnet wurde. Heute, mehr als 150 Jahre später, ist das Rote Kreuz eines der bekanntesten und vertrauenswürdigsten Zeichen der Welt. Es steht, neben dem Roten Halbmond (eingeführt 1876) und dem Roten Kristall (2005), für Hilfe und Schutz.

Schutz und Respekt für das Rote Kreuz, den Roten Halbmond und den Roten Kristall sind ein eminent wichtiger Teil des Humanitären Völkerrechts. Jeder Missbrauch der Embleme schwächt ihre Schutzfunktion und untergräbt die Effizienz der humanitären Hilfe, welche Opfern von bewaffneten Konflikten zusteht.