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Erdbeben in Venezuela: Hilfe für die Betroffenen

Das Rote Kreuz leistet dringende Rettungseinsätze und medizinische Hilfe für die vom Erdbeben betroffenen Menschen.

Das SRK unterstützt die Nothilfe in Venezuela und ruft zu Spenden auf

Am Abend des 24. Juni 2026 erschütterten zwei schwere Erdbeben Venezuela im Abstand von weniger als einer Minute. Die Erdbeben verursachten erhebliche Schäden in Caracas sowie in mehreren Bundesstaaten des Landes. Das Schweizerische Rote Kreuz beteiligt sich an der Nothilfe und ruft zu Spenden auf.

Medienmitteilung

Joëlle Etienne

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Zahlreiche Gebäude sind eingestürzt. Nach der jüngsten vorläufigen Bilanz sind mindestens 164 Menschen ums Leben gekommen, knapp 1 000 weitere wurden verletzt. Die Behörden haben den Notstand ausgerufen. Der Bedarf vor Ort ist enorm. Im Vordergrund stehen die Suche nach vermissten Personen, die Rettung von Verletzten, die medizinische Notversorgung sowie die Betreuung von Menschen mit traumatischen Belastungen.

Das SRK setzt 200 000 CHF für Nothilfe ein

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) ruft die Bevölkerung zu Spenden auf, um die Nothilfe in Venezuela zu unterstützen. Mit Unterstützung des Bundes stellt es 200 000 CHF zur Verfügung. Das Schweizerische Rote Kreuz koordiniert sich derzeit innerhalb der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und stellt seine Fachpersonen zur Verfügung. Zwei Logistikexperten befinden sich bereits in der Region und könnten rasch mobilisiert werden.

REDOG, eine der vier Rettungsorganisationen des Schweizerischen Roten Kreuzes, organisiert im Rahmen der Schweizer Rettungskette die Entsendung von Such- und Rettungshundeteams in das Katastrophengebiet. Die Teams, bestehend aus einem speziell ausgebildeten Rettungshund und seiner Hundeführerin beziehungsweise seinem Hundeführer, werden die Suche nach verschütteten Personen in den Trümmern unterstützen.

Venezolanisches Rotes Kreuz leistet Hilfe unter schwierigen Bedingungen

Das Venezolanische Rote Kreuz hat erhebliche Schäden an seinem nationalen Hauptsitz gemeldet. Zahlreiche Freiwillige stehen im Einsatz, obwohl sie selbst von der Katastrophe in ihren Wohnvierteln oder Gemeinden betroffen sind. Die Organisation hat ihre Rettungsteams aktiviert, um Evakuierungen sowie Such- und Rettungseinsätze zu unterstützen. Vier Teams zur Bewertung von Schäden und Bedürfnissen wurden in die betroffenen Gebiete entsandt, und die Notvorräte wurden mobilisiert. Die acht Krankenhäuser und 34 Polikliniken des Venezolanischen Roten Kreuzes sind weiterhin in Betrieb und versorgen Verletzte.

Da zahlreiche Familien immer noch ohne Nachricht von ihren Angehörigen sind, haben die Rotkreuz-Gesellschaften von Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Costa Rica, Honduras und Argentinien ihre Unterstützung bei der Wiederherstellung von Familienkontakten aktiviert, um Betroffenen bei der Suche nach ihren Angehörigen zu helfen.

Kontaktieren Sie unsere Mediensprecherin Joëlle Etienne

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