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Das Rote Kreuz beteiligt sich an der Ebola-Bekämpfung

Das Schweizerische Rote Kreuz schickt einen Einsatzleiter in die Demokratische Republik Kongo. Er soll die Bekämpfung des Ebola-Virus durch das internationale Team koordinieren, das von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften aufgeboten wurde.

Medienmitteilung

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Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) beteiligt sich an der Bekämpfung des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und dessen Nachbarländern. Mit der Unterstützung des Bundes gibt es Gelder frei und stellt einen Einsatzleiter zur Verfügung.

Wichtige Sofortmassnahmen

«In der Demokratischen Republik Kongo treffen Epidemien Gemeinschaften, die durch einen eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung und wiederholte Krisen bereits geschwächt sind. Ein rasches Handeln mit möglichst direktem Einbezug der Gemeinschaften ist zentral, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Das Vertrauen der Bevölkerung und die starke lokale Präsenz des Roten Kreuzes der DRK sind entscheidend für die Wirksamkeit der ergriffenen Massnahmen», so Einsatzleiter Bruno Michon. Er reist nächste Woche in die DRK, wo er das Hilfsteam koordinieren wird, das von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) zusammengestellt wurde.

Das Rote Kreuz der DRK hat seine Aktivitäten zur Eindämmung des Ebola-Virus mit Unterstützung der IFRC verstärkt. Es trifft Massnahmen zur Überwachung und Prävention der Erkrankung in den Gemeinschaften, kontrolliert die Infektionen und klärt über Risiken auf. Ausserdem setzt es sich für sichere und würdevolle Bestattungen ein, damit diese nicht zu Übertragungsorten des Virus werden.

Bruno Michon

Ein tödliches Virus

Mehr als ein Drittel der Infizierten sterben an dieser tödlichen Erkrankung, die unter anderem hämorrhagisches Fieber verursacht. In der DRK sind bereits Dutzende Menschen am Ebola-Virus gestorben, Hunderte weitere sind infiziert. Es wird davon ausgegangen, dass die meisten Fälle unentdeckt bleiben. Derzeit gibt es keinen Impfstoff gegen den identifizierten Virenstamm. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Der Ausbruch begann in der Provinz Ituri in der Nähe der Grenze zu Uganda und Südsudan. Die starken Bevölkerungsbewegungen in dieser Region haben das Risiko einer Ausbreitung des Virus auf andere Länder erhöht. Diese sind durch Konflikte und Unsicherheit bereits geschwächt. Bereits wurden erste Fälle gemeldet, was für die rasche Ausbreitung des Virus spricht.

Kontaktieren Sie unsere Mediensprecherin Joëlle Etienne

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