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Das SRK verstärkt Ukraine-Hilfe nach schweren Angriffen auf Energieversorgung

Das Schweizerische Rote Kreuz baut seine Hilfe für die Ukraine weiter aus. Es unterstützt das Ukrainische Rote Kreuz dabei, beheizte Zelte und mobile Stromquellen bereitzustellen, warme Mahlzeiten zu verteilen und besonders verletzliche Menschen zu versorgen. Landesweit sind Hunderttausende ohne Strom, Heizung und fliessendes Wasser – bei eisigen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad.

Medienmitteilung vom 29. Januar 2026

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Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) richtet seine Hilfe auf die akuten Bedürfnisse der ukrainischen Bevölkerung aus. Diese leidet unter dem kältesten Winter seit Jahren sowie unter massiven Ausfällen der Strom- und Gasversorgung. Mit Unterstützung des Bundes stellt das SRK 200 000 Franken bereit und ruft zu Spenden auf. Seit den Angriffen vom 20. Januar sind allein in Kiew und Umgebung über eine Million Verbraucher von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Ausfälle betreffen das ganze Land.

«Besonders für Kleinkinder sowie für ältere, kranke und beeinträchtigte Menschen ist es sehr gefährlich, über längere Zeit der Kälte ausgesetzt zu sein. Die Nothilfe des Ukrainischen Roten Kreuzes hilft ihnen, in dieser Eiseskälte zu überleben», erläutert Lukas Fiechter, Programmverantwortlicher für die Ukraine beim SRK.

Das Rote Kreuz stellt Zelte bereit, wo sich die Menschen aufwärmen und ihre Handys laden können, um in Kontakt mit Angehörigen zu bleiben. Dort erhalten sie auch Hilfe von Freiwilligen. In mobilen Küchen ganz in der Nähe können sie warme Mahlzeiten beziehen.

Betagte, mobilitätseingeschränkte Menschen und Familien mit kleinen Kindern leiden am stärksten unter der Kälte und Dunkelheit. Die langen Stromausfälle gefährden ihre Sicherheit und Gesundheit unmittelbar. Das Rote Kreuz versorgt Menschen, die sich nicht zu einem geheizten Zelt begeben können, bei ihnen zuhause mit Decken, Heizkörpern und Powerbanks.

Zahlreiche medizinische Einrichtungen, Schulen, Supermärkte und öffentliche Verkehrsmittel mussten ihren Betrieb einstellen. Dies erschwert den Zugang zu wichtiger Infrastruktur zusätzlich. Wie Lukas Fiechter beobachtet, «verschlimmern die Stromausfälle die Angst und Erschöpfung der Bevölkerung, die durch den jahrelangen Konflikt bereits stark belastet ist.»

Das Schweizerische Rote Kreuz ist seit 2017 in der Ukraine tätig. Seit der Eskalation des Konflikts vor vier Jahren hat es sein Engagement an der Seite des Ukrainischen Roten Kreuzes ausgebaut und angepasst, um geflüchteten und anderen durch den Konflikt geschwächten Menschen im Land beizustehen.

Kontaktieren Sie unsere Mediensprecherin Joëlle Etienne

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