«Swisscanto Swiss Red Cross Charity Fund»

Ausschüttung 2015

Mit dem Swisscanto Swiss Red Cross Charity Fund lassen sich eine risikoarme Anlage und die Unterstützung humanitärer Projekte ideal kombinieren. Der vor acht Jahren von Swisscanto und vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) lancierte Wohltätigkeits-Anlagefonds hat dem SRK im vergangenen Geschäftsjahr rund 481‘700 Franken als Spende überwiesen.

Der Fonds wurde in erster Linie für Menschen geschaffen, die einerseits Geld zum Anlegen und andererseits das Bedürfnis haben, bedürftige Menschen an ihrem Glück teilhaben zu lassen. Der Fonds bietet die einmalige Möglichkeit, die Höhe der Spende jährlich automatisch an den Erfolg der Anlage zu knüpfen. Der Anleger bzw. die Anlegerin verzichtet dabei auf die Hälfte des jährlichen Zinsertrages und spendet diesen an das SRK.

Aufgrund des weltweit rekordtiefen Zinsniveaus verringerte sich die gesamte Ausschüttung. Die hälftige Zinsausschüttung an das SRK führte zu einer Spende von 255‘148 Franken. Dazu kamen CHF 226‘549 aus der Hälfte der Verwaltungskommission. Per Ende Geschäftsjahr konnte dem SRK somit für seine humanitäre Arbeit total 481‘697 Franken aus dem Wohltätigkeits-Anlagefonds als Spendensumme überwiesen werden. Seit der Lancierung des Fonds im Jahr 2007 sind dem SRK daraus insgesamt CHF 6,28 Mio. als Spende zugeflossen.

Was das SRK damit bewirken kann

Regelmässige und planbare Spenden sind gerade in Krisenzeiten besonders wichtig. So hat beispielsweise der Krieg in Syrien fast 12 Millionen Menschen vertrieben und zu Flüchtlingen gemacht. Jeder zweite Syrer ist auf der Flucht, etwa die Hälfte der Betroffenen sind Kinder. Über vier Millionen Menschen haben Zuflucht in den angrenzenden Nachbarländern gefunden. Diese Menschen wie die rund 7,6 Millionen Vertriebenen in Syrien selbst sind auch vier Jahre nach dem Ausbruch des gewaltsamen Konfliktes im Frühling 2011 auf Nothilfe angewiesen. Das SRK unterstützt die Menschen seit Beginn der Krise sowohl auf den Migrationsrouten als auch in der Schweiz, um die Auswirkungen von Gewalt sowie den Verlust der Heimat zu lindern.