Symposium migesplus: 18. November 2019

Zielgruppengerechte Kommunikation: Botschaften, die ankommen

migesplus, das Kompetenzzentrum für gesundheitliche Chancengleichheit des Schweizerischen Roten Kreuzes, lädt zu einem Symposium für Fachpersonen der Gesundheitsförderung und Prävention ein.

VERANSTALTUNG AUSGEBUCHT!
Das Symposium ist ausgebucht. Bei Interesse können Sie sich auf einer Warteliste eintragen lassen. Sollte ein Platz frei werden, nehmen wir gerne mit Ihnen Kontakt auf.
Senden Sie uns dazu ein Mail an: martina.zurschmiede@redcross.ch

DATUM / ORT
Montag, 18. November 2019
9 bis 14 Uhr
Welle 7 Workspace, Bern →  Link Google Maps

PROGRAMM
Link zum Programm

Zielgruppengerechte Kommunikation: Botschaften, die ankommen. Erreichen Sie mit Ihren Gesundheitsinformationen benachteiligte Menschen? Eine zielgruppengerechte und verständliche Kommunikation ist für die Stärkung der Gesundheitskompetenz unverzichtbar. Das Symposium migesplus vermittelt praktische Tipps, die direkt umgesetzt werden können und zeigt Beispiele guter Praxis. 

VERANSTALTUNG AUSGEBUCHT!
Das Symposium ist ausgebucht. Bei Interesse können Sie sich auf einer Warteliste eintragen lassen. Sollte ein Platz frei werden, nehmen wir gerne mit Ihnen Kontakt auf.
Senden Sie uns dazu ein Mail an: martina.zurschmiede@redcross.ch

    Workshops

    Sie haben die Möglichkeit, an zwei der vier Workshops teilzunehmen. Die Auswahl treffen Sie bei der Anmeldung.

    Workshop 1: Botschaften, die ankommen – von der Idee zum Produkt

    Konzeption, Umsetzung und Distribution: gute Praxis der soziallagebezogenen Gesundheitsinformation.

    Workshop-Leitende:
    Martin Wälchli, Leiter Fachbereich Gesundheitskompetenz, SRK und
    Katharina Liewald, Projektleiterin migesplus, SRK

    Ziele des Workshops:

    • Die Teilnehmenden kennen besonders vulnerable Zielgruppen und mögliche Zugangsbarrieren zu Gesundheitsinformationen.
    • Sie kennen die Bedürfnisse vulnerabler Zielgruppen in Bezug auf die Förderung der Gesundheitskompetenz.
    • Sie kennen das Vorgehen einer soziallagenbezogenen Validierung von Informationsmaterial.
    • Sie kennen spezifische Distributionskanäle für Gesundheitsinformationen und praxiserprobte Zugangswege zu vulnerablen Zielgruppen.

    Abstract
    Erreichen wir mit unseren Botschaften auch wirklich diejenigen, die es besonders benötigen? Dieser Workshop beleuchtet Problemfelder, sensibilisiert für die besonderen Bedürfnisse vulnerabler Zielgruppen und zeigt auf, was soziallagenbezogene Gesundheitsinformation ausmacht. Anhand exemplarischer Praxisbeispiele erörtern wir das Vorgehen von der Konzeption bis zur Distribution und zeigen praxiserprobte Zugangswege zu sogenannt «schwer erreichbaren» Zielgruppen.

      Workshop 2: Via Medien der Migrationsbevölkerung kommunizieren

      Innovative Wege: Wie werden Gesundheitsinformationen zielgruppengerecht verbreitet?

      Workshop-Leiter:
      Bülent Kaya, Projektleiter SRK

      Ziele des Workshops:

      • Die Teilnehmenden kennen konkrete Möglichkeiten zur Kommunikation von Gesundheitsinformationen via migesMedia.
      • Sie haben sich mit Formen der Zusammenarbeit mit den Medien der Migrationsbevölkerung auseinandergesetzt.  

      Abstract
      Wenn Gesundheitsorganisationen Migrantinnen und Migranten ansprechen möchten, stossen sie bei den üblichen Kommunikationskanälen oft auf Grenzen. Aufgrund der Nähe zu der Zielgruppe, bieten sich die Medien der Migrationsbevölkerung an, um Informationen in den Migrationsgemeinschaften zu verbreiten.
       

        Workshop 3: Gesundheitsinformationen leicht verständlich – wie geht das?

        Herausforderungen der Gesundheitskommunikation mit vulnerablen Zielgruppen.

        Workshop-Leiterin:
        Prof. Gabriela Antener, Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Soziale Arbeit,
        Institut Integration und Partizipation

        Ziele des Workshops:

        • Die Teilnehmenden sind bezüglich Lese-Kompetenzen bei vulnerablen Zielgruppen sensibilisiert und informiert. 
        • Sie verstehen Grundregeln und Vorzüge der leicht verständlichen Sprache.
        • Sie kennen einige Informationsmaterialien in leicht verständlicher Sprache. 
        • Sie erfahren durch eigenes Bearbeiten von kurzen Textsequenzen die Herausforderungen dieser Übersetzungsleistung.

        Abstract
        Knapp eine Million Menschen im erwerbsfähigen Alter in der Schweiz sind von einer Leseschwäche betroffen. Diese Personen stossen auf sprachliche Barrieren, die den Zugang zu relevanten Informationen erschweren. Leicht verständliche Information kann Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass Gesundheitsinformationen besser bei der Zielgruppe ankommen.

          Workshop 4: Gesundheitsorganisationen unter der Lupe

          Wie ist Ihre Organisation in Sachen Gesundheitskompetenz aufgestellt? Wo besteht Optimierungsbedarf?

          Workshop-Leiterin:
          Dr. Katrin Gehring, Projektleiterin «Gesundheitskompetenz Zürich», Gesundheitsdirektion
          Kanton Zürich

          Ziele des Workshops:

          • Die Teilnehmenden kennen den Unterschied zwischen individueller und organisationaler Gesundheitskompetenz.
          • Sie kennen die Merkmale einer gesundheitskompetenten Organisation.
          • Sie sind in der Lage, die eigene Organisation in Bezug auf ihre organisationale Gesundheitskompetenz zu prüfen.

          Abstract
          Gesundheitskompetente Organisationen unterstützen ihre Nutzerinnen und Nutzer, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden, relevante und verständliche Informationen zu erhalten sowie selbstbestimmt zu handeln. Insbesondere vulnerable Zielgruppen sind darauf angewiesen, dass Organisationen Hürden abbauen, damit Gesundheitsinformationen auch dort ankommen, wo sie am nötigsten gebaucht werden. Anhand ausgewählter Merkmale stellen die Teilnehmenden ihre eigene Organisation auf den Prüfstand.