Mediencommuniqué

SRK schickt Nothilfe-Team nach Mosambik

Tropensturm Idai hat im südöstlichen Afrika schwere Zerstörung hinterlassen. Das Schweizerische Rote Kreuz schickt ein Team von erfahrenen Logistikerinnen und Logistikern nach Mosambik, um die Nothilfe der internationalen Rotkreuz-Bewegung zu koordinieren.

Das Nothilfe-Team des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK), bestehend aus sieben erfahrenen Logistikerinnen und Logistikern, fliegt am Donnerstagnachmittag von Zürich-Kloten ab ins Katastrophengebiet. In den kommenden Wochen wird das Team insbesondere die Verwaltung und Verteilung der aus dem Ausland ankommenden Hilfsgüter der weltweiten Rotkreuzbewegung koordinieren. Gleichzeitig wird es abklären, welche dringend benötigten Produkte wie Nahrung, Trinkwasser, Zelte, Baumaterial usw. auf den lokalen Märkten oder in den Warenlagern des lokalen Roten Kreuzes vorhanden sind oder anderweitig beschafft werden müssen.

Die Nothilfe-Teams des SRK haben viel Erfahrung in der Koordination der Hilfsgüterverteilung nach einer Naturkatastrophe. Sie standen bereits mehrfach im Einsatz, zuletzt nach Hurrikan Irma in der Karibik und Wirbelsturm Matthew auf Haiti.

Gesamtes Ausmass der Schäden noch unklar

Tropensturm Idai ist in der Nacht zum 15. März mit Windstärken von 170 bis 190 km/h auf Mosambik getroffen und hat insbesondere in der Grossstadt Beira grosse Verwüstungen hinterlassen. Auch Simbabwe wurde hart getroffen. Das gesamte Ausmass der Schäden in der Region ist noch unklar, viele Orte sind nach wie vor von der Aussenwelt abgeschnitten. Befürchtet werden allein in Mosambik mehr als 1‘000 Todesopfer. In den nächsten Tagen könnte sich die Situation aufgrund der heftigen Niederschläge und Fluten, die den Zyklon begleiten, weiter zuspitzen.

Bereits seit Monatsbeginn kommt es in der Region aufgrund starker Regenfälle zu Überschwemmungen. Auch in Malawi, wo das SRK mehrere langfristige Projekte führt, verloren in den letzten Wochen über 50 Menschen ihr Leben und Tausende wurden Obdachlos. Das Malawische Rote Kreuz, mit Unterstützung des SRK, stellt Notunterkünfte und sanitäre Anlagen bereit und verteilt Hilfsgüter wie Lebensmittel und Haushaltsartikel.

Spenden nimmt das SRK dankend entgegen auf dem Postkonto 30-9700-0, IBAN: CH97 0900 0000 3000 9700 0, Vermerk «Überschwemmungen Afrika».

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