Dossier: Blindheit und Augenkrankheiten

Damit Armut nicht mehr blind macht

Das Schweizerische Rote Kreuz verhütet Blindheit und Augenkrankheiten in Afrika und Asien.

Für rund 43 Millionen Menschen bleibt die Welt immer dunkel. Die meisten von ihnen erblindeten, weil sie keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Das Schweizerische Rote Kreuz setzt sich seit vielen Jahren für den Aufbau der Augenmedizin in unterversorgten Gegenden ein.

Fakten zu Blindheit

  • Weltweit leben 43 Millionen blinde Menschen.
  • 295 Millionen Menschen sind von einer mittleren bis starken Sehbehinderung betroffen.
  • 9 von 10 Blinden sind aus Armut erblindet.
  • Häufigste Ursache für den Verlust des Augenlichts ist der graue Star (Katarakt).
  • 90 Prozent aller Seheinschränkungen sind heilbar und liessen sich durch frühzeitige Erkennung und vorbeugende Massnahmen vermeiden.
  • Mit 50 Franken kann der graue Star operiert und Menschen wieder sehend gemacht werden.

Augenmedizin des Roten Kreuzes

  • Rotkreuzfreiwillige informieren die Familien, wie mit ausgewogener Ernährung und Hygiene Augenkrankheiten verhindert werden können.
  • An Schulen und in Dörfern führen Rotkreuzhelfer Sehtests durch.
  • Der graue Star und andere Augenkrankheiten werden durch das Rote Kreuz operiert und behandelt.
  • Das Rote Kreuz bildet einheimisches Fachpersonal und Freiwillige aus.
  • Augenstationen und Augenkliniken werden aufgebaut und ausgerüstet.

Dokumentarfilm über ein Augencamp in Nepal

Einblick in ein Rotkreuz-Augencamp im Trans-Himalaya in Nepal

©  SRK/CRS

Zwei blinde Mädchen in Ghana werden dank Rotkreuzhilfe wieder sehend