Mediencommuniqué

Fast 50‘000 Pakete für «2 x Weihnachten»

Die Aktion «2 x Weihnachten» 2017/18 konnte insgesamt 48‘300 Geschenkpakete, davon 1‘700 Online-Pakete und 600 coop@home-Pakete entgegennehmen. Nun beginnt die Verteilung der Lebensmittel und Hygieneartikel in der Schweiz.

Bei der 21. Auflage der Aktion «2 x Weihnachten» wurden 48‘300 Pakete, davon 1700 Online-Pakete und 600 coop@home-Pakete gespendet. «Wir sind froh, dass wir dank dieser Unterstützung aus der Bevölkerung so vielen bedürftigen Menschen in der Schweiz und in Osteuropa eine Freude machen können», sagt Dorothee Minder, Koordinatorin von «2 x Weihnachten». Seit diesem Jahr werden die Warenspenden nur noch im Inland verteilt. Minder: «Dadurch kommen in der Schweiz mehr Leute als bisher in den Genuss von Geschenken aus «2 x Weihnachten» und können so ihr Budget entlasten.»

Das – verglichen mit den Vorjahren – etwas tiefere Resultat ist auf die Verteilung der Feiertage während dieser Sammelperiode zurückzuführen: Im Vergleich zu den Vorjahren gab es weniger Werktage, an denen physische Pakete entgegen genommen werden konnten. Da sich der Sammelaufruf auf Lebensmittel und Hygieneartikel beschränkt, deckt der Inhalt der Pakete die Bedürfnisse der Beschenkten jedoch sehr gut.

Neben Post-Paketen verschenken Spenderinnen und Spender immer mehr virtuelle Pakete, die für Winterhilfe in Bosnien und Herzegowina, Kirgistan und Moldawien eingesetzt werden. Die Spendenden haben 1‘700 Onlinepakete im Gesamtwert von CHF 210‘000 gekauft. Mit diesem Betrag werden für Armutsbetroffene vor Ort gezielt Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs eingekauft. Dies erlaubt es, auf Lastwagentransporte quer durch Europa zu verzichten. Es ist übrigens weiterhin möglich, Online-Pakete auf www.2xweihnachten.ch zu kaufen.

SRG SSR, Coop, die Schweizerische Post und das Schweizerische Rote Kreuz als Träger der Aktion «2 x Weihnachten» danken allen Spenderinnen und Spendern für ihre Solidarität mit bedürftigen Menschen. Die beim SRK eingetroffenen Geschenkpakete werden bis Mitte Februar durch freiwillige Helferinnen und Helfer geöffnet und für die Verteilung sortiert. Ab Ende Januar werden die Güter an die Rotkreuz-Kantonalverbände ausgeliefert, die sie dann an bedürftige Einzelpersonen und Familien sowie an soziale Institutionen abgeben.