Kinderbetreuung zu Hause

Bei Grippe: Kinderbetreuung zu Hause als mögliche Lösung

Rotkreuz-Betreuerinnen hüten kranke Kinder, während die Eltern arbeiten.

Grippe und andere Erkrankungen bringen Familien in Schwierigkeiten, wenn arbeitstätige Eltern kranke Kinder betreuen oder kranke Eltern sich nicht um ihre Kinder kümmern können.  In solchen Fällen bietet das Schweizerische Rote Kreuz eine mögliche Lösung an: ausgebildete Betreuerinnen und Betreuer können in Notfällen gerufen werden, um kurzfristig kranke Kinder zu betreuen.

Diese Dienstleistung wird von praktisch allen Rotkreuz-Kantonalverbänden (Ausnahmen: Appenzell, Glarus, Graubünden, Jura und Uri) angeboten. Sie ist je nach Kanton etwas unterschiedlich ausgestaltet und unterschiedlich bezeichnet. Die Leistung richtet sich hauptsächlich an mehrfach belastete Familien mit beschränkten finanziellen Mitteln, die Kosten sind deshalb entsprechend der finanziellen Situation der betroffenen Familien abgestuft. Mit einigen Unternehmungen bestehen Vereinbarungen, wonach diese die Kosten für die Kinderbetreuung übernehmen. Gleichzeitig vereinfacht diese Vereinbarung auch die administrative Abwicklung: eine Ansprechperson, eine Rechnung. Das SRK ist deshalb bestrebt, mit noch mehr Unternehmungen regional oder schweizweit entsprechende Vereinbarungen abzuschliessen.

Genaue Informationen über die Angebote sind beim Rotkreuz-Kantonalverband des jeweiligen Wohnkantons erhältlich. Siehe auch redcross.ch/kbh