Gutes tun in Zukunft

Ein Vermächtnis ans SRK stimmt für mich

Die 89-jährige Sigrid Joss-Arnd kennt sich aus mit dem Engagement und der Geschichte des SRK. Indem sie ein nachhaltiges Zeichen setzt, bringt sie ihr Vertrauen zum Ausdruck und erzählt warum.

Informationsveranstaltung zur Vorsorge- und Nachlassplanung

Donnerstag, 10. September 2020,
13.30 bis 17.00 in Wabern bei Bern
beim Schweizerischen Roten Kreuz

Detailprogramm und Anmeldung

Die 89-jährige unternehmungslustige Sigrid Joss hat heute nicht viel Zeit. Sie ist mit einer Nichte zum Mittagessen verabredet. Sie sitzt trotzdem entspannt auf dem Sofa und erklärt mit deutlicher Stimme, warum sie dem Roten Kreuz so sehr vertraut, dass sie die Organisation im Testament berücksichtigt. «Mein verstorbener Mann und ich waren uns einig. Wir haben zwar keine direkten Nachkommen, aber enge Verwandte, die uns sehr am Herzen liegen. Sie möchte ich im Testament berücksichtigen, aber auch das SRK, weil ich seine Arbeit gut kenne.» Die sieben Rotkreuz-Grundsätze, das sinnvolle Engagement im In- und Ausland sowie die lange Tradition des SRK nennt sie als weitere Argumente.

«Ich habe schon vor über einem Jahrzehnt entschieden, dass ich einen Teil meines Nachlassses dem Schweizerischen Roten Kreuz vermache.»

«Das Rote Kreuz wird es noch sehr lange nach mir geben. Auch wegen seiner Neutralität und Unabhängigkeit.» Es habe für sie nach wie vor eine Bedeutung, dass das Rote Kreuz vor über 150 Jahren durch Henry Dunant ursprünglich auf christlichen Werten gegründet wurde, betont sie. «Nun gibt es aber in fast jedem Land eine Rothalbmond- oder Rotkreuzgesellschaft und es wird von allen Weltreligionen wegen seinen Grundsätzen respektiert. Das ist wunderbar!» Sie sehe sich aber nicht als Missionarin – jede Person müsse selber entscheiden, was sie wem hinterlassen möchte. «Doch ich gebe dem Roten Kreuz gerne etwas zurück, indem ich offen zu meiner Meinung stehe bei diesem Thema.»