Freiwillige kennenlernen

Mathias Egger – Freiwilliger im Samariterbund

Rund 60`000 Freiwillige engagieren sich im SRK für ihre Mitmenschen. Erfahren Sie mehr über ihre Aufgaben, was sie motiviert und spannenden Erlebnisse aus dem Freiwilligen-Alltag.

Der Schweizerische Samariterbund SSB wurde 1888 gegründet. Freiwillige Samariter oder Samariterinnen unterstützen Veranstalter bei verschiedensten Anlässen in Erster Hilfe (bsp. Sanitätsposten), vermitteln der Bevölkerung in Kursen Erste Hilfe oder organisieren Blutspende-Aktionen. 

Seit 1996 bin ich als Freiwilliger im Schweizerischen Samariterbund SSB aktiv. Nachdem ich in der Schule einen Nothilfe-Kurs besuchte wurde ich neugierig und schaute mit meinem Zwillingsbruder bei einer Übung vorbei, doch beim Schauen blieb es nicht. Es begeistert mich wie man mit einfachen Mitteln und Erste-Hilfe-Techniken viel bewirken und sogar Leben retten kann.

«Mich faszinieren Erste Hilfe-Techniken. Mit ganz einfachen Mittel kannst du zur richtigen Zeit sehr viel bewirken und sogar Leben retten. Das war meine Motivation diese Techniken zu lernen.» 

Als Ausbildner im Bereich Jugend organisiere ich jedes Jahr einen mehrtägigen Jugendleiterkurs. Ich vermittele den jungen Leiterinnen und Leitern wie sie Gruppen führen, mit Gruppendynamik umgehen können oder wie sie Übungen für Kinder der Help-Gruppen spielerisch gestalten. Ausserdem bin ich als ehrenamtlicher Präsident eines Samariter-Kantonalverbandes tätig. 

 «Es freut mich, wenn ein Kind die Bewusstlosenlagerung beherrscht und sein Wissen seiner Familie weiter gibt. Kinder sind so wissensbegierig und begeisterungsfähig.» 

Dank meinem Engagement konnte ich viel lernen, zum Beispiel zu führen und zu delegieren, aber auch andere zu motivieren. Zudem gibt mir meine Ausbildung in Erster Hilfe Sicherheit in Notsituationen, da ich weiss was zu tun ist. Es ist aber auch wichtig die eigenen Grenzen zu kennen und zu spüren, wann ein Patient oder eine Patientin in professionelle Hände weitergegeben werden muss.

Ich setze mich gern für die Jugend ein und freue mich, dass die Jugend im Samariterbund aktiv einbezogen wird. Alle Generationen finden Platz.

«Es ist toll, wie im Samariterwesen die verschiedenen Generationen ihren Platz finden und einbezogen werden. Wir leben den Samaritergedanken und geben ihn an unseren Nachwuchs weiter.» 

Quelle: SRK (2014): Freiwilligkeit und Vielfalt im Zeichen der Menschlichkeit. Zürich: Seismo. 
 

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