Glücksmimosen 2021

Solidarität auch ohne Blumen

Der traditionelle Verkauf von Mimosenzweigen zugunsten benachteiligter Kinder hätte dieses Jahr vom 29.–30. Januar stattfinden sollen. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen haben die meisten Rotkreuz-Kantonalverbände die Möglichkeit für Online-Spenden geschaffen als Alternative zum Mimosenverkauf auf der Strasse mit Hunderten von Freiwilligen. Ihre Unterstützung ist notwendiger denn je!

Auch dieses Jahr können Sie sich in der Romandie solidarisch zeigen mit den Familien, deren knappes Budget nicht reicht, um ihren Kindern Freizeitaktivitäten oder Gesundheitskosten zu finanzieren. Deren Situation hat sich durch die Widrigkeiten aufgrund des Coronavirus noch verschärft. Ferienlager, Betreuung von kranken Kindern, Zahnbehandlungen, Brillen oder Krankenkassenprämien – jede Spende für die Aktion «Glücksmimosen» bringt ein wenig Licht in den Alltag eines jungen Menschen. 

Nach dem letztjährigen Verkauf konnte der Verein «Association suisse du mimosa du bonheur» rund 230 000 CHF an seine Partner verteilen für Projekte zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlichen bis zu 20 Jahren.

Eine langjährige Tradition

Der erste Mimosenverkauf geht auf die schwierigen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Über das Schweizerische Rote Kreuz wurden damals Zehntausende von französischen Kindern in der Schweiz aufgenommen, darunter mehr als 3'000 aus der Region Cannes. Zum Dank sandten Mimosenproduzenten aus dem Südosten Frankreichs Blumen an die humanitäre Organisation. Daraus entstanden die «Glücksmimosen», die seither jedes Jahr auf der Strasse verkauft werden. 

Nachhaltigkeitsziele

Diese Aktivität ist Teil unseres Engagements für die UNO-Nachhaltigkeitsziele.

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