SLRG

Aufgepasst: Wasser kann gefährlich sein!

Die Sommertemperaturen laden seit Mitte Juni zum Baden ein. Das Wasservergnügen konnte losgehen. Leider kann es auch bös enden: Im Jahr 2011 sind in der Schweiz 40 Personen ertrunken. Die meisten dieser Unfälle hätten mit Wissen um das sichere Verhalten im Wasser verhindert werden können.

Im Jahr 2011 ertranken in der Schweiz 40 Personen, davon 25 Männer, 11 Frauen und 4 Kinder. 18 Personen starben in Seen, 18 in Flüssen, 3 beim Tauchen, 1 in einem privaten Pool. Am meisten Ertrinkungsfälle ereigneten sich im Kanton Zürich (11) gefolgt vom Kanton Bern (10) sowie St. Gallen und Tessin (je 3). Je zwei Ertrinkungsfälle ereigneten sich in den Kantonen Obwalden, Wallis, Luzern und Genf. Je eine Person ertrank in Graubünden, Schwyz, Neuenburg, Waadt und Baselstadt. Aus den restlichen Kantonen sind der SLRG keine Ertrinkungsfälle gemeldet worden.

90 Prozent aller Ertrinkungsfälle bei kleinen Kindern liessen sich vermeiden, wenn sie besser beaufsichtigt würden. Mit dem emotional bewegenden Film «Lautloses Ertrinken» will die SLRG die Botschaft vermitteln, dass kleine Kinder in Wassernähe immer begleitet und in Griffnähe beaufsichtigt sein müssen. Der Film ist auf der Website www.das-wasser-und-ich.ch abrufbar.

Im Wasserschloss Schweiz wimmelt es von zum Baden einladenden Seen und Flüssen. Für sicheren Spass gilt es, die untenstehenden sechs goldenen Baderegeln einzuhalten.

  • Kleine Kinder nie unbeaufsichtigt am Wasser lassen!
  • Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser! Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.
  • Nie überhitzt ins Wasser springen! – Der Körper braucht Anpassungszeit
  • Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen! Unbekanntes kann Gefahren bergen.
  • Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser! Sie bieten keine Sicherheit.
  • Lange Strecken nie alleine schwimmen! Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.