Welt-Alzheimer-Tag: 21. September 2019

Das Rote Kreuz entlastet pflegende Angehörige

Aktuell sind über 150 000 Menschen in der Schweiz an Demenz erkrankt. Viele Betroffene werden zu Hause von ihren Angehörigen betreut. Das Rote Kreuz macht am Welt-Alzheimer-Tag auf die Situation von Angehörigen aufmerksam, die einen an Demenz erkrankten Menschen pflegen. Dank dem Entlastungsangebot «Dementia Care» des SRK erhalten pflegende Angehörige Unterstützung.

«Dementia Care» in Ihrem Kanton
Mit «Dementia Care» bietet das SRK Angehörigen von demenzkranken Menschen Entlastung an, zu einem möglichst sozialverträglichen Tarif. Je nach Kanton können die Bezeichnung dieses Entlastungsangebots und die verfügbaren Leistungen unterschiedlich sein. Wünschen Sie genaue Angaben zur Dienstleistung und zum Stundenansatz? Das Rote Kreuz in Ihrer Region berät Sie gerne. Auf der Internetplattform www.pflege-entlastung.ch finden Sie eine Übersicht und Tipps für den Umgang mit pflegebedürftigen Personen.

Website pflege-entlastung.ch → Link

Johnson & Johnson
«Dementia Care» des SRK wird von Johnson & Johnson unterstützt

Angehörige, die einen demenzkranken Menschen betreuen, sind mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Damit der anspruchsvolle Alltag gemeistert werden kann, bietet das Rote Kreuz mit dem Angebot «Dementia Care» wertvolle Unterstützung. So wie bei der Familie Schrenk* aus der Romandie:

Wenn der Vater Hilfe braucht

Dank dem Entlastungsdienst «Dementia Care» des Schweizerischen Roten Kreuzes erhalten die Töchter der Familie Schrenk wertvolle Unterstützung. Weil die Mutter nach einem Sturz im Krankenhaus genesen muss, übernehmen die Töchter die Betreuung ihres Vaters, der an Demenz erkrankt ist. Ein grosses Pensum, das die Familienfrauen in ihren eigenen bereits ausgelasteten Alltag einbauen müssen. «Das erfordert viel Organisation und Koordination. Wir machen das aus Liebe zu unserem Vater, aber auch aus Pflichtgefühl. Es ist manchmal sehr anstrengend», halten die Töchter übereinstimmend fest.

Nach dem Unfall ihrer Mutter wenden sie sich an das Rote Kreuz in ihrem Kanton. Dort werden sie verständnisvoll beraten und wirksam unterstützt. Nun betreut eine Pflegehelferin SRK zwei Mal in der Woche den Vater und entlastet so die Töchter: «Erleichtert stellten wir fest, dass es Menschen gibt, die uns helfen.»
*Name geändert

Informationen / Angebote des SRK

Weiter informiert das Schweizerische Rote Kreuz Interessierte mittels diverser Bildungsangeboten und Themen-Dossiers: