Rotkreuzversammlung 2013

Eine Strategie für mehr Menschlichkeit

Das Schweizerische Rote Kreuz hat sich an der Rotkreuzversammlung vom 28. Juni 2013 in Basel eine neue Strategie gegeben und erweitert den Kreis seiner Zielgruppen. Besonders erwähnt werden unter anderem von Armut betroffene Menschen.

Die Rotkreuzversammlung fand am 28. und 29. Juni aus Anlass des 125-Jahr-Jubiläums des SRK Basel-Stadt in Basel statt. Zu Beginn der Versammlung sprachen Bundespräsident Ueli Maurer und IKRK-Präsident Peter Maurer zu den Delegierten der Rotkreuz-Organisationen. Bundespräsident Maurer dankte dem Schweizerischen Roten Kreuz für die wertvolle Arbeit zugunsten der Allgemeinheit. Insbesondere würdigte er die zehntausend Freiwilligen, die sich selbstlos für ihre Mitmenschen einsetzen.

Erweiterter Kreis der Zielgruppen

Das Schweizerische Rote Kreuz hat sich an der Rotkreuzversammlung eine neue Strategie gegeben. Sie führt in wesentlichen Punkten die Vorgängerstrategie weiter, erweitert indessen den Kreis der Zielgruppen um jene der Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen, anerkannten Flüchtlingen sowie Sans Papiers und um jenen der Menschen, die Katastrophenhilfe benötigen.

Gemeinsam gegen Armut

Die bisherigen Kerngeschäftsfelder werden bestätigt und präzisiert, beispielsweise durch die Erwähnung von Armut betroffener Menschen. Die Kernkompetenzen wurden durch jene der Beratung und Betreuung erweitert. Ziel der Strategie ist, als SRK bis 2020 intern gestärkt zu sein und in der Öffentlichkeit, bei Behörden und Partnern besser wahrgenommen zu werden und seine Marktposition als grösste humanitäre Organisation zu festigen.

Die gleichzeitig verabschiedete neue Mission steht für das oberste Motto des SRK, «Mehr Menschlichkeit», und dient als Basis für ein gemeinsames Selbstverständnis aller Rotkreuz-Organisationen.

Die Delegierten wählten Danielle Breitenbücher, Jugendvertreterin im Vorstand des SRK Basel-Stadt, zum neuen Mitglied des Rotkreuzrates (Vorstand des SRK).