Interview

Drei Fragen an Thomas Heiniger, neuer Präsident des SRK

Thomas Heiniger wurde im Rahmen der Rotkreuzversammlung zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Roten Kreuzes gewählt. Warum er sich gerade für das SRK einsetzen will und was ihm besonders am Herzen liegt, erzählt Thomas Heiniger im Interview.

Das SRK und die Spitex Schweiz – weshalb haben Sie sich entschieden, Ihre Erfahrung für genau diese Organisationen einzusetzen?

Ich will mich in Zukunft gezielt für ausgewählte, aus meiner Sicht gesellschaftlich bedeutende Anliegen einsetzen. Dazu zählt das Rote Kreuz. Meine persönliche Haltung passt zu den Zielen des Roten Kreuzes. Für mehr Menschlichkeit – menschliches Leid in der Schweiz und im Ausland zu lindern; die Gesundheit zu fördern, die Würde der Menschen zu schützen und ihre Fähigkeit, sich und anderen zu helfen, zu stärken.

Welchen Bezug zum Roten Kreuz hatten Sie bisher?

Meine 94-jährige, demente Mutter erinnert sich heute noch daran, dass bereits ihre Mutter Mitte des letzten Jahrhunderts für den Bazar des Roten Kreuzes «Seelenwärmerli» gestrickt hat. Ein Engagement für das Rote Kreuz prägt sich offensichtlich tief und dauerhaft im Kopf und Herzen ein. Ich möchte das weiterführen und auch meinen Kindern weitergeben. Ich will das bisherige Spenden von Mitteln durch eigenes gutes Tun ergänzen.

Was liegt Ihnen besonders am Herzen als SRK-Präsident?

Ich will mich mit aller Kraft und ganzem Herzen einsetzen für das SRK. Das SRK ist aus meiner Sicht eine einzigartige Hilfsorganisation, die sich durch die Grundsätze ihres Handelns, ihre lange Erfahrung, die Breite ihres Wirkens für mehr Menschlichkeit einsetzt. Und dies eingebettet in eine weltweite Bewegung. Ich bin stolz darauf, nun Teil dieser Bewegung zu sein.