Erdbeben Italien

Schrecken ohne Ende in Italien – Rotes Kreuz ist vor Ort

Die Serie reisst nicht ab: Erneut hat ein heftiges Erdbeben die Menschen in Mittelitalien in Angst und Schrecken versetzt und schwere Zerstörungen angerichtet. Das SRK steht bereit, um das Italienische Rote Kreuz bei der Hilfe zu unterstützen.

Nach dem Erbeben der Stärke 6,5 vom Sonntagmorgen, 30. Oktober hilft das Italienische Rote Kreuz dem Zivilschutz bei den Such- und Rettungsmassnahmen. Dazu hat es weitere Ambulanz- und Spezialfahrzeuge zur Verfügung gestellt. Rund 200 Rotkreuz-Freiwillige vom Italienischen Roten Kreuz verteilen Essen aus mobilen Küchen und leisten psychosoziale Unterstützung.

Das Erdbeben vom Sonntag mit Epizentrum 70 km südwestlich von Perugia hat sich in derselben Region ereignet, die in den vergangenen Wochen schon mehrmals von heftigen Erdstössen getroffen wurde. Erst am Mittwoch zuvor hatten zwei Beben schwere Zerstörungen angerichtet. Am 24. August hatte ein Erdbeben in und um die Region Latium fast 300 Menschenleben gekostet.

Zehntausende Menschen obdachlos

Bei den jüngsten Ereignissen gab es erneut zahlreiche Verletzte, gemäss bisherigen Erkenntnissen aber keine Todesopfer. Ein Grund dafür ist, dass die Menschen aufgrund der vorherigen Erdbeben ihre Häuser bereits verlassen hatten. Teilweise waren ganze Ortschaften evakuiert worden. Zehntausende Menschen sind obdachlos.

Das SRK steht in Kontakt mit seinen Partnern in Italien und hat seine Unterstützung angeboten. Bis anhin wurde es aber nicht um Hilfe gebeten. Sollte die direkte Unterstützung durch das SRK nicht benötigt werden, werden eingehende Spenden ans Italienische Rote Kreuz für dessen Erdbeben-Hilfe weitergereicht.