Rotkreuz-Fahrdienst

Mit besonderen Massnahmen für die verletzlichsten Menschen im Einsatz während der Krise

Der Rotkreuz-Fahrdienst fährt derzeit prioritär für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen dringend wichtige medizinische Termine wahrnehmen müssen. Insbesondere für Menschen aus der Risikogruppe, die gemäss Empfehlung des BAG die öffentlichen Verkehrsmittel nicht benutzen sollten.

Es stehen derzeit jedoch noch nicht in allen Kantonen genügend freiwillige Fahrerinnen und Fahrer im Einsatz, die jünger als 65 Jahre alt sind und auch aus anderen Gründen nicht zu einer Risikogruppe gehören. Die Fahrerinnen und Fahrer, die nun freiwillig für verletzliche Menschen fahren, will das SRK so gut wie möglich schützen. Derzeit empfiehlt das BAG keine Schutzmasken für nichtmedizinisches Personal. Das SRK bemüht sich dennoch darum, genügend Schutzmasken und Desinfektionsmittel direkt bei Produzenten einzukaufen und wird diese sobald es möglich ist an die Rotkreuz-Organisationen weitergeben mit der Bitte, diese fachgerecht für die Aufrechterhaltung ihrer nun wichtigen Dienstleistungen zu verwenden. Alle freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer halten sich selbstverständlich an alle Massnahmen, die das BAG aktuell empfiehlt. Für den Fahrdienst SRK bedeutet dies in der Praxis:

  • Nur Menschen ohne verdächtige Symptome dürfen den Fahrdienst SRK nutzen. Bei jeder Fahrt wird vorgängig abgeklärt, ob die Klientin oder der Klient verdächtige Symptome hat, die auf eine Erkrankung mit dem neuen Coronavirus hindeuten.
  • Auf nahen Kontakt wird verzichtet. Darauf wird auch geachtet, wenn eine Hilfestellung beim Ein- und Austeigen unumgänglich ist.
  • Die Klientin oder der Klient sitzt hinten hinter dem Beifahrersitz.

Als Gesundheitsorganisation sieht sich das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) in der Pflicht, wichtige Dienstleistungen für verletzliche Menschen besonders in schwierigen Situationen aufrechtzuerhalten. Das SRK bedankt sich herzlich im Namen von besonders verletzlichen Menschen bei allen Freiwilligen, die derzeit Einsätze leisten, um die Krisensituation zu bewältigen.

Einige Rotkreuz-Kantonalverbände suchen zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer für den Fahrdienst SRK, die jünger als 65 Jahre alt sind und zu keiner anderen Risikogruppe gehören. Sind Sie bereit, freiwillige Einsätze für das SRK zu leisten während dieser Ausnahmesituation?

Hier können Sie sich melden: www.freiwillige.redcross.ch 

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