Philippinen

Taifun Hagupit richtet grosse Schäden an

Erneut sind die Philippinen von einer Naturkatastrophe betroffen. 13 Monate nach Haiyan hat Taifun Hagupit schwere Verwüstungen angerichtet. Dank Frühwarnungen durch Behörden und Rotes Kreuz konnten sich Hunderttausende in Sicherheit bringen.

Mit 200 Stundenkilometern ist Taifun Hagupit am 6. Dezember auf die Philippinen getroffen und hat verheerende Schäden angerichtet. Teilweise traf er dieselben Regionen, die bereits vor einem Jahr vom Taifun Haiyan schwer betroffen waren.

Viele Häuser wurden abgedeckt oder zerstört, Verkehrsverbindungen sowie Wasser- und Stromversorgung wurden unterbrochen. Die Internationale Rotkreuz-Föderation hat Hilfsgüter wie Planen, Kanister, Hygiene-Kits, Moskitonetze und Küchensets für 30‘000 Familien bereitgestellt. In sämtlichen Regionen stehen Freiwillige des Philippinischen Roten Kreuzes bereit, um erste Hilfe zu leisten und die Verteilung von Hilfsgütern zu unterstützen.

In einer beispiellosen Evakuierungsaktion hatten sich Hunderttausende Menschen rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Auch hier spielten die Rotkreuz-Freiwilligen eine Schlüsselrolle. Sie informierten die Bevölkerung über die drohende Gefahr und unterstützten damit die Frühwarnungen der Behörden.

Auf den Philippinen haben erneut viele Menschen alles verloren und sind auf Hilfe angewiesen. Das Schweizerischer Rote Kreuz ruft deshalb zu Spenden auf.