Paraguay

Überschwemmungen in Paraguay: Das SRK hilft mit 80 000 Franken

Sintflutartige Regenfälle haben in weiten Teilen Südamerikas zu schweren Überschwemmungen geführt. Besonders stark betroffen ist Paraguay. Das SRK unterstützt die Nothilfemassnahmen des Paraguayischen Roten Kreuzes mit 80 000 Franken.

Das südliche Südamerika wird zurzeit von schweren Unwettern heimgesucht. In Paraguay ist die Situation besonders prekär. Aufgrund der intensiven Regenfälle begleitet von heftigen Stürmen und Hagel, sind in den vergangenen Tagen mehrere Flüsse über die Ufer getreten und haben rund 140 000 Menschen zur Flucht gezwungen. Die Regierung hat in sieben von 17 Departementen des Landes den Notstand ausgerufen.

Um der lokalen Bevölkerung zu Hilfe zu kommen, steht das Paraguayische Rote Kreuz in vollem Einsatz. Freiwillige helfen mit Booten den Menschen bei der Evakuierung aus ihren Häusern und bieten bei Bedarf medizinische erste Hilfe. Ein Team von Rotkreuz-Spezialisten koordiniert die Aktivitäten in den am schwersten betroffenen Regionen.

Eine Entspannung der Lage ist zurzeit nicht in Sicht, im Gegenteil. Der Wetterdienst sagt auch für die nächsten Tage weitere ergiebige Regenfälle voraus, die Pegel der Flüsse werden weiter ansteigen und damit zusätzliche Gebiete überschwemmen.

Das SRK ist seit vielen Jahren in Paraguay im Gesundheitsbereich tätig und arbeitet eng mit dem Paraguayischen Roten Kreuz zusammen. Für die Nothilfe stellt es seiner Partner-Organisation mit Unterstützung des Bundes vorerst 80 000 Franken zur Verfügung. In engem Kontakt mit seiner Delegation in der Hauptstadt Asunción hält es sich bereit, bei Bedarf die Unterstützung weiter auszubauen. 

Spenden für Paraguay nimmt das SRK dankend entgegen:
- Postkonto SRK 30-9700-0 Vermerk: Überschwemmungen Paraguay
(IBAN CH97 0900 0000 3000 97000 0)