Welttag der Humanitären Hilfe

Mutige Helfer, überall auf der Welt

Ob bei Naturkatastrophen, Kriegen oder Epidemien: Jeden Tag leisten weltweit unzählige Menschen Nothilfe, darunter viele Rotkreuz-Freiwillige. Ihnen allen ist der Welttag der Humanitären Hilfe am 19. August gewidmet.

Von Syrien bis Südsudan, von Ecuador bis zum Mittelmeer – rund um den Globus sind jedes Jahr mehr als 100 Millionen Menschen auf lebensrettende humanitäre Hilfe angewiesen. Und überall auf der Welt gibt es Menschen, die diese Hilfe leisten, die mit anpacken, wenn sie gebraucht werden, die Leben retten, Leiden lindern und sich dabei immer wieder selbst in grosse Gefahr bringen. Der Welttag der Humanitären Hilfe am 19. August ehrt diese Helferinnen und Helfer, die oft auf freiwilliger Basis ihre Einsätze leisten.

Ein grosses Netz von Helfern

Auch das SRK verfügt über ein grosses Netz von humanitären Helferinnen und Helfern. In den 30 Ländern, in denen es sich langfristig engagiert, hilft es bei der Schulung von Rotkreuz-Freiwilligen und bereitet sie auf Ernstfälle vor. Wird das SRK bei einer Katastrophe aufgeboten, um möglichst rasch Hilfe zu leisten, kann es meist auf ein Netzwerk von freiwilligen Helferinnen und Helfern zählen, die bereits vor Ort sind.

Ergänzend verfügt das SRK aber auch über einen Pool von Fachleuten aus dem Gesundheits- und Logistikbereich in der Schweiz, die bei Katastrophen kurzfristig aufgeboten werden können.

All ihnen dankt das SRK aus Anlass des Tages der Humanitären Hilfe – und gedenkt gleichzeitig der vielen Helferinnen und Helfer, die weltweit im Rahmen ihrer Einsätze ihr Leben verloren haben. Allein im vorletzten Jahr kamen jeden Monat durchschnittlich neun Menschen bei humanitären Einsätzen ums Leben.

19. August: Ein Tag der Erinnerung

Der Welttag der humanitären Hilfe wurde 2008 von der UNO-Vollversammlung ausgerufen – in Gedenken an den 19. August 2003, als beim Bombenanschlag auf das UNO-Hauptquartier in der irakischen Hauptstadt Bagdad 22 Helfer ums Leben kamen.