Serbien

Kommunikation ermöglichen als Teil der Nothilfe

Das SRK unterstützte die Nothilfe des Serbischen Roten Kreuzes für die vielen Flüchtlinge im Land mit Kleidung, Decken und warmen Mahlzeiten. Zudem ermöglichte es Gestrandeten eine erleichterte Kommunikation.

Noch immer treffen wöchentlich rund 1400 Flüchtlinge in Serbien ein, obwohl seit gut einem Jahr die Balkanroute wegen des EU-Türkei-Abkommens praktisch geschlossen ist. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) unterstützte die Winterhilfe des Serbischen Roten Kreuzes für die Gestrandeten mit warmen Kleidern, Unterwäsche, Socken, Schuhen sowie Bettdecken. Es stellte zudem mobile Container für die Verteilaktionen bereit. Mindestens 5000 Menschen konnten so unterstützt werden.

Das SRK unterstützte auch die Weiterbildung von Rotkreuz-Freiwilligen in Serbien zu Migrationsfragen, Menschenhandel und Katastrophenbereitschaft.

Warme Mahlzeiten

Das Serbische Rote Kreuz konnte dank des SRK zusätzliche Küchen in Subotica, Sombor und Kikinda ausrüsten, um Flüchtlinge mit warmen Mahlzeiten zu versorgen.

Zugang zu Internet

Damit die Menschen auf ihrer Flucht mit ihren Familien Kontakt halten oder sich informieren können, was in ihrer alten Heimat geschieht, brauchen sie Zugang zum Internet. Viele haben ein Smartphone, aber kein Geld für eine entsprechende SIM-Karte. Das SRK stellte die notwendige Technik zur Verfügung, damit die Menschen in Asylzentren Serbiens wie in Krnjaca oder Bogvodaja und in Flüchtlingslagern wie Principovac in Sid an der Grenze zu Kroatien dank Wifi kostenlosen Zugang zum Internet haben.