Taifun Haiyan

Arzt ergänzt das Nothilfe-Team auf den Philippinen

Das SRK weitet seine Nothilfe auf den Philippinen aus. Die Delegation wird durch einen Arzt ergänzt, der in einem Feldspital auf der Insel Samar zum Einsatz kommt.

Insgesamt stehen nun sechs Personen für das SRK auf den Philippinen im Einsatz. Der nun entsandte Arzt gehört dem Pool von Gesundheitsfachleuten an, die speziell für Katastropheneinsätze geschult werden. Er wird als Allgemeinpraktiker in einem Feldspital des Norwegischen Roten Kreuzes auf der Insel Samar wirken. Die Insel war vom Taifun besonders stark betroffen. Praktisch alle Häuser, inklusive Gesundheitszentren, wurden zerstört.

Baumaterial für 34'000 Menschen

Das SRK weitet auch die Verteilung von Hilfsgütern aus. Auf der abgelegenen Insel Palawan im Westen der Philippinen erhalten Familien, deren Häuser zerstört wurden, Wellblech, Baumaterial und Werkzeug. So können sie selber ein provisorisches Obdach bauen. Gleichzeitig werden sie mit einem Barbetrag unterstützt, um das Nötigste auf dem lokalen Markt zu kaufen.  Insgesamt werden rund 34‘000 Menschen dank der Hilfe des SRK wieder ein Dach über dem Kopf haben, das sie vor Hitze und Regen schützt.

Lastwagen für Hilfsgüter-Tranporte

Nach wie vor schwierig ist die logistische Abwicklung der Hilfe. Insbesondere fehlt es an Transportmitteln. Um das Philippinische Rote Kreuz bei der Bewältigung der immensen Herausforderungen zu unterstützen finanziert das SRK seiner Partnerorganisation drei Lastwagen. Weitere Hilfsgüter wie Zelte und Haushaltartikel sind auf dem Schiffweg unterwegs zu den Bedürftigen.

Während die Nothilfe in vollem Gang ist, wird bereits der Wiederaufbau geplant. Angesichts der riesigen Schäden hat das SRK entschieden, sich mehrere Jahre auf den Philippinen zu engagieren.