Philippinen

Vorbereitungen auf Taifun Mangkhut

Auf den Philippinen bereiten sich die Teams des Roten Kreuzes auf den Taifun Mangkhut vor. Aufgrund der starken Winde und sintflutartigen Regenfälle werden grossräumige Schäden befürchtet. Auch das SRK ist in Bereitschaft.

Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250km/h zieht Taifun Mangkhut auf die nördlichen Küstengebiete der Insel Luzon zu. Es wird erwartet, dass er dort am Samstagmorgen auf Land trifft. Spezialisten des Philippinischen Roten Kreuzes sind in den gefährdeten Gebieten in Bereitschaft, um umgehend die Schäden inspizieren und erste Hilfsmassnahmen einleiten zu können. Suchteams und Hilfsgüter stehen bereit.

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) unterstützt die Vorbereitungsmassnahmen des Philippinischen Roten Kreuzes mit Geldern aus seinem Nothilfe-Fonds. «Dank der frühzeitigen Bereitstellung von Geldern können wir sicherstellen, dass Nothilfe-Teams bereit sind und umgehend erste Hilfe leisten können. Zudem können die wichtigsten Hilfsgüter vorbereitet werden, welche die Menschen dringend brauchen, sollte die Katastrophe eintreffen,» erklärt Chris Haynes, IFRC- Landeskoordinator auf den Philippinen.

Auch das SRK beobachtet die Lage und ist bereit, einen allfälligen Nothilfe-Einsatz des Roten Kreuzes zu unterstützen. Es kann dabei auf frühere Erfahrungen zurückgreifen. Nachdem Taifun Haiyan im November 2013 auf den Philippinen riesige Zerstörung angerichtet hatte, unterstützte das SRK mit mehreren Nothilfe-Teams die Katastrophenhilfe und engagierte sich über mehrere Jahre im Wiederaufbau. Auf drei Inseln hat das SRK insgesamt 4‘500 Häuser repariert und neu aufgebaut. Dafür wurden Hunderte von Handwerkern im sturmsicheren Bauen ausgebildet