Taifun Haiyan

«Wir müssen uns auf alles gefasst machen.»

Der SRK-Mitarbeiter Thomas Büeler ist in der Region von Cebu eingetroffen, wo der stärksten Taifun aller Zeiten besonders grosse Schäden anrichtete. Er organisiert die Verteilung von Hilfsgütern mit Freiwilligen des Philippinischen Roten Kreuzes.

Von den Zerstörungen durch den Taifun Haiyan stark betroffen ist auch die Insel Batayan, die 16 km lang und 10 km breit ist und rund 100‘000 Einwohner zählte. Dort sind die Menschen dringend auf Überlebenshilfe angewiesen. «Die Insel gehört zu einem der weissen Flecken auf der Landkarte, die noch von keiner Hilfe erreicht wurden», erklärt der SRK-Logistiker Thomas Büeler, der sich mit einem Team der Humanitären Hilfe des Bundes mit einer Fähre nach Batayan begibt, um sich ein genaueres Bild über die Lage zu machen. «Wir müssen uns dabei auf alles gefasst machen», meint er. Die vorgesehene Verteilung von Hilfsgütern wird von Freiwilligen des Roten Kreuzes von Cebu vorgenommen.

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) liefert ab seinem Hilfsgüterlager in Kuala Lumpur Reparatur-Kits für Häuser, 200 Familienzelte mit Haushalt- und Hygienekits sowie drei Grosszelte. Diese werden als Notfall-Klinken eingerichtet. Insgesamt setzt das SRK für die Nothilfe auf den Philippinen eine Million Franken ein.

In der Schneise, die der Taifun Haiyan auf den zentralen Philippinen geschlagen hat, sind die Städte und Dörfer bis zu 90% zerstört. Die Versorgung der Hunderttausenden von Obdachlosen mit Trinkwasser und Schutzunterkünften ist von grosser Dringlichkeit.