Syrien

Syrische Tragödie ohne Ende

Der Krieg in Syrien fordert täglich Hunderte von Todesopfern und hat bereits mehrere Millionen Menschen aus ihren Städten und Dörfern vertrieben. Die Hilfe für die vertriebene Bevölkerung ist dringender denn je.

In Syrien hat sich die Zahl der Vertriebenen und Flüchtlinge in den letzten Tagen und Wochen dramatisch erhöht. Bereits sind zwei Millionen Menschen in die Nachbarländer geflüchtet und im Land selber leben Millionen als Vertriebene in grosser Not.

Die Freiwilligen des Syrischen Roten Halbmondes riskieren täglich ihr Leben bei der Evakuierung von Verwundeten und der medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Bereits sind über 20 Helferinnen und Helfer bei ihrer Pflichtausübung umgekommen.

Das Internationale Rote Kreuz hat die Kriegsparteien erneut eindringlich dazu aufgerufen, den Zugang zu den Verwundeten und Kranken zu ermöglichen. Ausserdem erinnert es daran, dass der Einsatz von Chemiewaffen ein schwerer Verstoss gegen das Humanitäre Völkerrecht ist.

SRK erhöht seine Hilfe

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) hat sein Hilfsprogramm für syrische Flüchtlinge in Jordanien bis zum Frühjahr 2014 auf 2.2 Millionen Franken aufgestockt. Damit werden 1‘600 Familien in Ajloun und Jerash unweit der syrischen Grenze mit Finanzbeiträgen unterstützt. Jede der ausgewählten Familien – vor allem Frauen mit Kindern, Betagte und kinderreiche Familien – erhält eine Kreditkarte, mit der sie monatlich durchschnittlich 200 Franken für ihren Lebensunterhalt abheben kann. SRK-Delegierte vor Ort führen dieses Hilfsprogramm in enger Zusammenarbeit mit dem Jordanischen Roten Halbmond aus. Ausserdem liefert das SRK dem Syrischen Roten Halbmond drei Ambulanzfahrzeuge.