Spendenaktion der AZ-Medien

«Hilfe vor Ort» für Flüchtlinge im Libanon

Während einer Woche sammeln Tele Züri, Tele M1, Tele Bärn, Radio 24, Schweiz am Sonntag und Watson Spenden für syrische Flüchtlinge im Libanon. Der gesamte Erlös der Aktion «Hilfe vor Ort» fliesst in das Bargeldprojekt des Schweizerischen Roten Kreuzes.

Mehr als eine Million syrische Flüchtlinge haben Zuflucht im Nachbarland Libanon gesucht. Eine enorme Belastung für das kleine Land, welches am Rand seiner Kapazitäten steht.

Entsprechend prekär sind die Verhältnisse, in denen die meisten Flüchtlingsfamilien leben. In improvisierten Zeltlagern harren sie teilweise seit über 3 Jahren aus. Es fehlt ihnen an allem. Besonders die kommenden Wintermonate stellen sie erneut vor grosse Herausforderungen.

Seit April unterstützt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) 1000 besonders verletzliche Familien mit monatlichen Lebensmittelpaketen. Zudem erhalten in diesen Wochen 3000 Familien eine Winterhilfe. Schlafsäcke, Matratzen und Blachen helfen ihnen dabei, den langen und kalten Winter zu bewältigen.

Bargeldprojekt des SRK

Die Bedürfnisse der einzelnen Familien sind aber sehr unterschiedlich. Einige benötigen Heizöl für ihren Ofen. Andere brauchen dringend Geld, um überlebenswichtige Medikamente zu kaufen. Mit seinem neuen Bargeldprojekt trägt das SRK diesen unterschiedlichen Dringlichkeiten Rechnung. Ab Januar 2016 erhalten 500 Familien jeden Monat einen festen Geldbetrag, dank welchem sie selber für ihre dringendsten Bedürfnisse aufkommen können. Damit erhalten sie nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch wieder ein Stück Eigenständigkeit zurück.

Vom 29. November bis 6. Dezember sammeln nun die AZ-Medien in einer umfangreichen Aktion Spenden, um das Bargeldprojekt des SRK zu unterstützen.  Eine Gruppe von AZ-Journalisten war Anfang November im Libanon, um sich selbst ein Bild der Situation der Flüchtlinge und der Arbeit des Roten Kreuzes zu machen. Ihre Berichte und Reportagen werden während der Spendenwoche auf den verschiedenen Kanälen verbreitet.