Mehr Menschlichkeit für Chérifatou Baba-Agba

«Ich bin Fan vom Roten Kreuz. Dank ihm konnte mein Kind gesund zur Welt kommen.»

In den ländlichen Regionen armer Ländern, wo die medizinische Versorgung prekär ist, sind Mütter- und Säuglingssterblichkeit besonders hoch. Laut WHO sterben jährlich immer noch 350‘000 Mütter bei der Geburt eines Kindes – fast 1‘000 täglich. 99 Prozent dieser Todesfälle ereignen sich in Entwicklungsländern.

Der grösste Teil dieser Todesfälle ereignet sich bei der Geburt oder unmittelbar danach, wenn es zu Komplikationen kommt und keine professionelle Hilfe greifbar ist. Häufig wird auch zu spät erkannt, wenn sich ein Notfall anbahnt. Erhebungen zeigen, dass sie Anwesenheit einer Hebamme das Todesrisiko von Mutter und Kind bei der Geburt halbiert. Doch nur bei jeder zweiten Entbindung ist in ländlichen Regionen armer Länder eine ausgebildete Geburtshilfe anwesend. Die Ausbildung von Hebammen, die in abgelegenen Regionen zum Einsatz kommen, ist deshalb ein wichtiger Schritt zur Senkung der Mütter-und Säuglingssterblichkeit.

Mit Ihrem Beitrag bildet das Rote Kreuz Gesundheitshelferinnen und traditionelle Hebammen aus, die ihr Wissen über gesunde Ernährung und Hygiene, Familienplanung, Geburtsvorsorge und Kinderpflege an die Dorfgemeinschaften vermitteln. Die Hebammen erkennen Komplikationen bei einer Schwangerschaft frühzeitig, helfen beim Transport ins Spital oder stehen Frauen bei der Geburt bei. Denn je gesünder die Mütter sind, umso besser sind die Perspektiven der Kinder.

Werden auch Sie Fan vom Roten Kreuz: Nur mit Ihrer Unterstützung können wir gemeinsam Menschen in Not und Elend helfen.

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