Rotkreuzgrundsätze

Unsere Grundsätze, immer und überall gültig

Die Rahmenbedingungen der Rotkreuzarbeit ändern sich laufend. Konstant bleibt hingegen ihre Grundlage, die sieben Rotkreuzgrundsätze. Sie wurden vor genau 50 Jahren erlassen.

Die Grundsätze der Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität stehen für die Mission der internationalen Rotkreuzbewegung, Menschen in Not beizustehen, wo immer und wer immer sie seien. Die Umstände ändern, die Ursachen der Not ändern, die Notwendigkeit der Hilfe jedoch bleibt konstant. Genauso bleibt die Grundlage der Hilfe konstant: Jede Handlung des Roten Kreuzes beruht auf den sieben Grundsätzen – sie sind sozusagen der weltweit gültige moralische Kompass der humanitären Arbeit.

Weil sie sich bei ihrer Arbeit strikt an die Grundsätze halten, sind die 189 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, das IKRK und die Internationale Föderation verlässliche Partner von Behörden und Gönnern geworden. Dank ihrer Neutralität und Unabhängigkeit haben sie Zugang zu Menschen in schwierigen Situationen und können ihnen helfen, wo andere Akteure keinen Zugang haben. Und dank der Menschlichkeit und Unparteilichkeit finden sie das Vertrauen der Menschen, denen sie beistehen.

Dank ihrer Neutralität und Unabhängigkeit hat die Rotkreuzbewegung Zugang zu Menschen in schwierigen Situationen und kann ihnen helfen, wo andere Akteure keinen Zugang haben.

Die sieben Grundsätze sind am 8. Oktober 1965 durch die Internationale Rotkreuzkonferenz in Wien erlassen worden. 50 Jahre danach sind Vertreterinnen und Vertreter der Rotkreuzund Rothalbmondbewegung in Wien zusammengekommen, um die Verpflichtung auf die Grundsätze zu bestätigen und dazu aufzurufen, sie jederzeit und überall einzuhalten und zu achten.