10. Welt-Malaria-Tag

Weil unser Engagement gegen Malaria wirkt

Hohe Malaria-Aktivität in der Schweiz! Aus Anlass des 10. Welt-Malaria-Tages organisieren die Swiss Malaria Group und ihre Mitglieder in der Woche vor dem Welt-Malaria-Tag eine Roadshow durch die Schweiz. SRK und DEZA laden am 24. April 2018 zur Publikumsveranstaltung in Bern.

Die Roadshow gibt überraschende Einblicke, wie das Schweizer Engagement in der Malariabekämpfung zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beiträgt und damit die Welt verändert. Ziel des Welt-Malaria-Tages in der Schweiz ist die Sensibilisierung für die Bedeutung des Schweizer Engagements für eine malariafreie und gesündere Welt.

Am 24. April 2018 begrüssen die Mitglieder der Swiss Malaria Group mit Sitz in Bern – die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit und das Schweizerische Rote Kreuz – speziell geladene Gäste aus Politik und Prominenz zu einem Gespräch darüber, wie die Eindämmung von Malaria zu mehr Chancengleichheit führt.

SRK Botschafter setzen ein Zeichen

Eine Mücke kann den stärksten Schweizer Promi flachlegen. SRK-Botschafter und Schwinger Christian Stucki hat Erfahrung mit Dengue-Fieber, das wie Malaria von Moskitos übertragen wird. Sängerin Nubya hat selber betroffene Familienangehörige und engagiert sich als SRK-Botschafterin gegen die tödliche Krankheit. Mehr dazu erfahren Sie am 24. April auf dem Waisenhausplatz Bern, wo SRK und DEZA Gäste aus Politik und Prominenz zum Engagement gegen Malaria begrüssen.

Weniger Malaria – mehr Chancengleichheit

Im Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen bestehen grosse Ungleichheiten. Eine Verminderung der Ungleichheit im Zugang zur Malariabehandlung und Prävention hat enormes Potenzial für eine nachhaltige Entwicklung. Malaria hält stark benachteiligte Menschen und viele der ärmsten Länder der Welt in der Armutsfalle gefangen. Das Engagement des SRK gegen Malaria hilft, daraus auszubrechen und globale und nationale Ungleichheiten auszugleichen. Da eine gesündere Bevölkerung aktiver an der Gesellschaft partizipieren kann, hat weniger Malaria weitreichende Folgen für die Beseitigung anderer Ungleichheiten, zum Beispiel beim Schulbesuch.

Jedes 12. Kind stirbt vor seinem fünften Geburtstag. An Kinderkrankheiten, Durchfall, Lungenentzündung. Krankheiten, die mit einfachen Mitteln zu verhindern oder zu therapieren wären. Und an Malaria. In den Programmen des Roten Kreuzes geht es vor allem um Präventionsmassnahmen, die Verbesserung der Hygiene und die Reduzierung der Kinderkrankheiten. In Dörfern, die weit entfernt von den nächsten Gesundheitszentren liegen.