Die Hilfe des SRK

Zwei Geschichten aus dem Hochland Boliviens

„Zwei Geschichten aus dem Hochland Boliviens“ erzählt von Josefina und Evo aus Urifaya im Kanton Poco Poco, eines der ärmsten Hochgebiete Boliviens. Hilfe für die Menschen in dieser Abgeschiedenheit gibt es nur vom Roten Kreuz.

©  SRK/CRS

Josefina und Evo leben im Hochland Boliviens. Ihr Alltag im Bergdorf Urifaya ist hart und beschwerlich. Unser Film zeigt, wie das SRK zur Verbesserung der Lebensumstände in Urifaya beiträgt.

«Zwei Geschichten aus dem Hochland Boliviens» erzählt von Josefina und Evo aus Urifaya im Kanton Poco Poco, eines der ärmsten Hochgebiete Boliviens.

Die 28-jährige Josefina Serrano und ihre Familie lebt von dem, was der karge Boden hergibt. Ihre vier Kinder litten in unterschiedlichem Masse an den Folgen der einseitigen Ernährung. Dank dem SRK haben die Mütter von Urifaya nun ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen. Sie erhalten Zusatznahrung für die Kleinsten und Schwächsten, sie kontrollieren monatlich das Wachstum ihrer Kinder und lernen, vitaminreiches Gemüse anzupflanzen. Dank dieser Bemühungen ist die Mangelernährung in der Region von über 55 auf 34 Prozent gesunken. Es gibt also noch viel zu tun für die Kinder von Urifaya. 

Der 14-jährige Evo Gonzalez will Lehrer oder Arzt werden - dafür reicht das Niveau der Dorfschule von Urifaya nicht aus. Evo hat einen guten Grund, Arzt werden zu wollen. Er hat vor zehn Jahren seine Mutter verloren. Sie starb an einer Geburtskomplikation. Ihr Tod wäre mit medizinischer Hilfe vermeidbar gewesen. Das SRK unterstützt die Dorfbevölkerung von Urifaya darin, beim Staat mehr Lehrer zu beantragen und den Ausbau des Gesundheitszentrums einzufordern.