Welttag der humanitären Hilfe

Eindringlicher Appell zum Welttag der humanitären Hilfe

Der 19. August ist der Welttag der humanitären Hilfe. Dabei wird vor allem zum Schutz der humanitären Helferinnen und Helfer aufgerufen. Für das Rote Kreuz ist dieser Aufruf von besonderer Dringlichkeit, sind doch allein in Syrien bereits über 20 Freiwillige des Roten Halbmondes ums Leben gekommen.

Der brutale Krieg in Syrien und die blutigen Ereignisse in Ägypten geben dem diesjährigen Welttag der humanitären Hilfe eine besonders tragische Note. In Syrien kommen seit zwei Jahren täglich Hunderte von Menschen um oder werden schwer verwundet. In grober Verletzung der Genfer Konventionen werden auch Spitäler und das medizinische Personal sowie freiwillige Helferinnen und Helfer angegriffen. Allein beim Syrischen Roten Halbmond haben bereits über 20 Freiwillige in Ausübung ihrer Pflicht ihr Leben verloren.

Die Internationale Rotkreuzbewegung, der das SRK angehört, solidarisiert sich mit den freiwilligen Helferinnen und Helfern in Syrien und in allen von Konflikt betroffenen Ländern. Sie ruft die Kriegsparteien eindringlich dazu auf, das Emblem des Roten Kreuzes und Roten Halbmondes zu respektieren und die Helfenden in ihrer Arbeit nicht zu behindern oder gar anzugreifen. In Syrien und anderswo setzen sich Angehörige des Roten Halbmondes und Roten Kreuzes täglich auf mutige Weise für den Schutz der Kriegsopfer ein.