Ebola

Was ist Ebola? Informationen über die Krankheit

Ebola ist eine von Viren verursachte Krankheit, die oft tödlich verläuft. Die Viren verursachen Fieber, was zu inneren oder äusserlichen Blutungen führt. Es besteht bis heute weder eine Therapie noch eine Impfung gegen die Krankheit.

Was ist Ebola?

Ebola ist eine lebensbedrohliche Virusinfektion. Erstmals ist sie 1976 im Sudan und in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) entlang dem Fluss Ebola festgestellt worden. Die Viren verursachen Fieber, was zu inneren oder äusseren Blutungen führt. Es besteht bis heute weder eine Therapie noch eine Impfung gegen die Krankheit. In 50 bis 90 Prozent der Fälle führt Ebola zum Tod.

Ebola-Erkrankte haben ähnlich wie Malariakranke Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen und sind meist sehr geschwächt. Sie leiden an Durchfall, Erbrechen und Hautausschlag, zudem können innere Blutungen auftreten. Die Symptome zeigen sich frühestens zwei, spätestens 21 Tage nach einer Ansteckung. Patienten, die möglicherweise an Ebola erkrankt sind, werden daher drei Wochen lang in Quarantäne genommen. Meist sterben Ebola-Infizierte an Herz-Kreislauf-Versagen oder an Leber- und Nierenversagen. Die WHO testet in Liberia derzeit zwei vielversprechende Ebola-Impfstoffe an Menschen.

Wie wird Ebola übertragen?

Ebola ist hoch ansteckend. Eine Impfung dagegen gibt es nicht. Übertragen wird sie von Mensch zu Mensch über Körperflüssigkeiten wie Blut, Speichel oder Urin oder bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Anders als etwa die Grippe, auch eine Virus verursachte Krankheit, verbreitet sich Ebola nicht über die Luft.

Welche Schutzvorschriften gelten für SRK-Delegierte?

Die SRK-Mitarbeitenden, die in ein Ebola-Gebiet reisen, werden vorher sorgfältig geschult. Wer direkt mit Patienten arbeitet, besucht einen zweitägigen Vorbereitungskurs der Rotkreuz-Föderation in Genf. Im Einsatz ist höchste Aufmerksamkeit gefragt, die Mitarbeitenden müssen ihre eigene Gesundheit überwachen. Wer direkt mit Patienten Kontakt hat, trägt einen Ganzkörper-Schutzanzug. Bei Erkrankungen, auch wenn es sich nicht um Ebola handelt, werden sie evakuiert, was bisher nie nötig war. Auch nach der Rückkehr wird die Gesundheit der Delegierten überwacht. Gesundheitsfachleute müssen drei Wochen zu Hause bleiben und dürfen mit niemandem Körperkontakt haben.

Zahlen per 11. Dezember 2015 (Quelle IFRC):

  • Infizierte: 28 301
  • Todesopfer: 11 300