Südasien

Covid-19-Krise in Indien – das Rote Kreuz hilft

Südasien ist von einer verheerenden zweiten Covid-19-Welle betroffen. In Indien gibt es über 300'000 neue Infektionen pro Tag. Das Rote Kreuz steht im Dauereinsatz, um die Menschen zu informieren und zu schützen.

Über 46’000 Mitarbeitende des Indischen Roten Kreuzes leisten medizinische und psychologische Hilfe für die durch Covid-19 am stärksten betroffenen Menschen. Sie versuchen so, den Druck auf die Gesundheitssysteme in den am schlimmsten betroffenen Regionen wie Neu-Delhi und Mumbai zu lindern. Um den dringendsten Bedarf zu decken, stellt das Rote Kreuz Sauerstoff für Patientinnen und Patienten in kritischem Zustand bereit. Krankenwagen des Roten Kreuzes transportieren besonders gefährdete Menschen zu medizinischen Einrichtungen, darunter Migranten, alleinstehende Frauen, Mütter und Menschen mit Behinderungen.

Um die Risiken für Familien zu mindern, führt das Indische Rote Kreuz in städtischen und in ländlichen Gebieten Impfungen durch. Freiwillige Mitarbeitende verteilen zudem Masken, Seife und Hygienekits in den Dörfern. Weit über 30 Millionen Mahlzeiten und Lebensmittelrationen wurden bereits verteilt. Zudem leistet das Rote Kreuz psychologische Unterstützung und informiert weiterhin über die Hygienemassnahmen, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen.

Krise auch in Nepal und Bangladesch

Auch in den Nachbarländern Indiens grassiert die zweite Covid-19-Welle. Die Fallzahlen sind wieder massiv angestiegen. In Nepal und Bangladesch unterstützt das SRK die Aufklärungskampagnen seiner Schwesterorganisationen. Die Freiwilligen des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes helfen auch bei der Umsetzung der Impfkampagnen der Gesundheitsbehörden.

Um die Krise in Südasien zu bekämpfen ist internationale Solidarität entscheidend. Das SRK ruft zu Spenden auf, um die Hilfsaktion des Roten Kreuzes weiter zu intensivieren.