Freiwilligenarbeit

Corona-Pandemie: Nachbarschaftshilfe wieder gefragter

Die aktuell steigende Anzahl an Fällen von COVID-19 Erkrankungen führt dazu, dass wieder mehr Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation und daher auf Hilfe angewiesen sind. Erneut ist Solidarität gefragt, zum Beispiel über die Plattform hilf-jetzt.ch.

Häufig springen Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarinnen und Nachbarn für Lebensmitteleinkäufe oder andere Erledigungen ein, wenn Personen der Risikogruppe diese wegen Corona nicht mehr selber tätigen können. Doch nicht alle verfügen über ein soziales Netzwerk, das sie während des Alltags im Ausnahmezustand unterstützen kann.

Freiwillige können diese Lücke füllen. Engagieren Sie sich zum Beispiel spontan über die Online-Plattform hilf-jetzt.ch für Ihre Mitmenschen:

Mit schweizweit über 1100 registrierten Gruppen auf hilf-jetzt.ch zeigt die Online-Plattform ein riesiges Netzwerk von Helferinnen und Helfer auf und ist symbolhaft für die zivilgesellschaftliche Solidarität während der Corona-Pandemie in der Schweiz im Jahr 2020. Die Funktionsweise ist einfach: Die PLZ-Suche bietet Hilfeleistenden die Möglichkeit der Selbstorganisation. So können Personen, welche gerne helfen möchten, bestehende Gruppen und Nachbarschaftshilfen in ihrer Umgebung finden und sich ihnen anschliessen. Es besteht aber auch die Möglichkeit selber eine Gruppe zu gründen und auf der Plattform zu registrieren.

Hilfesuchende können auf hilf-jetzt.ch ebenfalls ihre Postleitzahl eingeben und die Plattform zeigt ihnen Kontakte von Gruppen in ihrer Nähe auf, die ihre Hilfe anbieten. Hilf-Jetzt vernetzt so einfach und schnell Hilfesuchenden und Hilfeleistende.

Das SRK hat die Plattform hilf-jetzt.ch am 1. August 2020 übernommen und führt diese im Sinne der Gründung unter der bestehenden Marke weiter.