Coronavirus

Coronavirus: Rotes Kreuz unterstützt Behörden bei der Eindämmung

Die Geschäftsstelle des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) verfolgt die Entwicklungen aufmerksam und steht in Kontakt mit den Behörden sowie der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften IFRC.

Als Gesundheitsorganisation sieht sich das SRK im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus gegenüber der Bevölkerung in der Pflicht. Bestehende Dienstleistungen sollen wo immer möglich weiterhin erbracht werden. Dabei gilt es, die Freiwilligen, die Mitarbeitenden, die Kundinnen und Kunden sowie die Patientinnen und Patienten zu schützen. Bei den Empfehlungen an die Mitarbeitenden und Freiwilligen hält sich das SRK an diejenigen des BAG. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Rotkreuz-Kantonalverband, an die Geschäftsstellen der Rotkreuz-Rettungsorganisationen, an die nationale Geschäftsstelle der Blutspende Schweiz AG, an deren regionale Blutspendedienste oder an die Geschäftsstelle des Schweizerischen Roten Kreuzes.

Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung im Einsatz

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften IFRC hat einen Emergency Appeal von 32 Millionen Schweizer Franken lanciert. Mit diesen Geldern werden die nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften dabei unterstützt, die gemeindebasierte Gesundheits- und Hygieneförderung und den Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdienstleistungen zu verbessern. Dies vor allem in Ländern, die stark gefährdet sind oder in denen es bereits Fälle von Corona-Infektionen gab. Diese Faktoren sind entscheidend, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Ziel ist es, die Übertragung zu verhindern oder zu verlangsamen, den bereits von dem Ausbruch betroffenen Gemeinden zu helfen, den Zugang zu grundlegenden sozialen Diensten aufrechtzuerhalten und die wirtschaftlichen, sozialen und psychologischen Auswirkungen auf die Menschen zu verringern.

Die SRK-Delegationen im Ausland stehen in Kontakt mit den Behörden der jeweiligen Länder sowie den Nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften. Diese führen unter anderem in den SRK-Programmländern Nepal, Laos, Vietnam und Kirgistan Informations- und Präventionskampagnen zum Thema Coronavirus durch.

Die Schweiz unterstützt mittels Tripartite-Abkommen DEZA-SRK-IFRC die Massnahmen der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in stark betroffenen oder gefährdeten Ländern mit CHF 300'000. Das SRK nimmt Spenden entgegen und leitet diese zu Gunsten des Appeals an die IFRC weiter.

Die Geschäftsstelle SRK hält sich an die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Das SRK empfiehlt, die Website des BAG regelmässig zu konsultieren und zudem die Empfehlungen der kantonalen Behörden zu beachten.

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