Zum Jubiläum

Festakt 150 Jahre SRK: «Tun, was zu tun ist»

Mit einem Festakt feierte das Schweizerische Rote Kreuz am 25. Juni 2016 sein 150-jähriges Bestehen. SRK-Präsidentin Annemarie Huber-Hotz begrüsste im Kursaal in Bern rund 500 Gäste.

Zu diesen gehörten namentlich Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, Ständeratspräsident Raphaël Comte, IKRK-Präsident Peter Maurer, der Generalsekretär der Internationalen Rotkreuzföderation Elhadj As Sy sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Rotkreuz-Organisationen, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

SRK-Präsidentin Huber-Hotz stellte ihre Festansprache unter das Motto «Einfach tun, was zu tun ist», das die SRK-Mitarbeiterin Elsbeth Kasser während ihrer Tätigkeit im französischen Internierungslager während des Zweiten Weltkriegs inspiriert hatte. Menschen, die in der Not das tun, was menschlich geboten ist, seien für das SRK Vorbilder. Das SRK werde «auch in Zukunft im Sinne Henry Dunants auf das achten, was die Menschlichkeit gebietet».

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann erklärte, auch er sei ein Fan des Roten Kreuzes. Dieses sei eine «Ausprägung unserer humanitären Werte, Teil dessen, was es bedeutet Schweizerin oder Schweizer zu sein». Er plädierte dafür, angesichts neuer gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen an den humanitären Werten festzuhalten und zugleich mutig und offen zu sein, bei der Art und Weise, wie wir diese Werte verwirklichen. Und doch bleibe bei allem Wandel die menschliche Zuwendung wichtig.

Bereits am 24. Juni fand im Nationalratssaal die 18. ordentliche Rotkreuzversammlung (Delegiertenversammlung des SRK) statt. Nationalratspräsidentin Christa Markwalder wandte sich an die Delegierten der Rotkreuz-Organisationen und hob hervor, dass bei aller Entwicklung seit der Gründung des SRK ein wesentliches Merkmal unverändert geblieben sei: der Wunsch, anderen Menschen zu helfen. Sie dankte allen, die diese Organisation am Leben erhalten.