Von Genf aus rund um die ganze Welt

Nach Solferino rief Henry Dunant zur Gründung von nationalen Hilfsorganisationen auf, die Freiwillige für die Pflege von Kriegsverwundeten ausbilden.
Gründungsversammlung in Genf
Am 17. Februar 1863 gründeten fünf Personen, darunter Henry Dunant und General Guillaume-Henry Dufour, in Genf ein Komitee – das spätere Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Schon im gleichen Jahr enstanden in 17 Ländern nationale Komitees zum Schutz verwundeter Soldaten.
 
Im Herbst jenes Jahres trafen sich Vertreter aus sechzehn Ländern zu einem internationalen Kongress in Genf. Dieser Kongress beschloss am 29. Oktober 1863, dass in jedem Land ein Hilfskomitee geschaffen und den Freiwilligen und Verwundeten auf dem Schlachtfeld eine neutrale Stellung gewährt werden sollten. Als Schutzzeichen wurde das „weisse Banner mit Purpurkreuz“ bestimmt – die farbliche Umkehrung der Schweizer Flagge. 1876 wurde der Rote Halbmond als gleichbedeutendes Emblem für islamische Länder eingeführt.
Seit 2007 ergänzt der Rote Kristall das Rote Kreuz und den Roten Halbmond und hat die gleiche Bedeutung und Wirkung als Schutzemblem.