Dossier:
2012: Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen Generationen
Mit zunehmendem Alter mehr vom Leben zu haben –
darum geht es 2012 beim Europäischen Jahr
des aktiven Alterns und der Solidarität
zwischen den Generationen.
2012 ist das vom Europäischen Parlament beschlossene „Europäische Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen“. Es soll uns allen Gelegenheit geben, darüber nachzudenken, dass die Europäerinnen und Europäer länger leben und länger gesund bleiben als je zuvor – und uns der Chancen bewusst zu werden, die darin stecken.
Durch aktives Altern erhalten die Generation der geburtenstarken Jahrgänge und die älteren Erwachsenen von morgen die Chance
länger im Erwerbsleben zu bleiben und ihre Erfahrungen weiterzugeben,
sich weiter aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen,
ein möglichst gesundes und erfülltes Leben zu leben,
die Solidarität zwischen den Generationen in Gesellschaften mit immer mehr älteren Menschen zu pflegen.
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Herausforderung
Ab 2012 wird in Europa die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter abnehmen, während die Zahl der über 60-Jährigen jährlich um etwa zwei Millionen zunehmen wird. Der stärkste Umschwung wird zwischen 2015 und 2035 erwartet, wenn die sogenannten „Babyboomer“, die geburtenstarken Jahrgänge, in den Ruhestand eintreten werden. Die Möglichkeiten für aktives Altern und insbesondere für ein unabhängiges Leben im Alter können noch europaweit verbessert werden.
Generationen-Dialog
Die alternde Gesellschaft wird zu unserer Zukunft. Weder Schreckensszenarien noch Verharmlosungen führen uns weiter. Vielmehr gilt es im offenen Dialog zwischen allen gesellschaftlichen Akteuren und den verschiedenen Generationen neue Wege zu beschreiten. Das Europäische Jahr soll nicht nur Diskussionen anstossen – sondern greifbare Ergebnisse erbringen.