Der 5. Benefiz-Ball des Schweizerischen Roten Kreuzes brachte einen Erlös von rund 700’000 Franken. Er wird für die Hilfsprogramme des SRK zugunsten Opfer vergessener Katastrophen des SRK verwendet.
Unter dem Motto „La nuit des orchidées“ war die „Arena“ in Genf mit Tausenden von Orchideen geschmückt. Honorary Patron des Balls war Prinzessin Ubolratana von Thailand. Unter den rund 900 internationalen Gästen konnte der Präsident des SRK, Prof. René Rhinow, den Thailändischen Botschafter in der Schweiz, die Gouverneurin der thailändischen Tourismusbehörde, die Sängerin Shania Twain, Bertrand Piccard, Miss Schweiz Lauriane Gilliéron, Baronin Nadine de Rothschild und zahlreiche weiter Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Showbusiness, Wirtschaft und Politik begrüssen.
Höhepunkte des Abends waren ein einstündiges Konzert der aus Singapur stammenden Geigerin Vanessa-Mae, die sich seit Jahren für das Rote Kreuz engagiert, eine Fashion Show der führenden thailändischen Designerin Pichita zusammen mit Omega und Van Cleef & Arpels und die zur Tradition gewordene Benefiz-Auktion unter der Leitung von François Curiel, Direktor von Christie’s Europe. Zu den Hauptlosen gehörten Juwelen von Van Cleef & Arpels, eine VIP-Reise zu den Olympischen Spielen in Beijing 2008, ein Ferienaufenthalt in Thailand, ein Wochenende in Barcelona einem Treffen mit dem Fussballstar Ronaldinho, ein Tennisracket von Roger Federer, eine Harley Davidson und ein Mini Cooper Cabrio. Die Auktion trug 328'000 Franken zum Reinerlös des Balles bei.
Hauptsponsoren des Anlasses waren
Van Cleef & Arpels,
Omega,
Beau-Rivage Genève ,
Thai Airways International,
Swiss International Airlines,
Price WaterhouseCoopers und North-West Oil.
Der diesjährige Erlös kommt Hilfsprogrammen des SRK in Laos und Kambodscha, Ecuador, Swaziland und Sudan sowie einem Waisenhausprojekt des Thailändischen Roten Kreuzes zugute.
Dank der Grosszügigkeit von Sponsoren und Gästen konnte das Schweizerische Rote Kreuz mit dem Erlös der vier bisherigen Bälle und der Gala in Zürich bisher rund 3 Mio. Franken für die Verbesserung der Lebensumstände von sehr vielen Menschen einsetzen, die abseits von der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit an den Folgen von Krisen und Katastrophen leiden und kaum andere Hilfe als diejenige des Roten Kreuzes erhalten.