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Rücktritt der SRK-Präsidentin Barbara Schmid-Federer

Medienmitteilungen

Nach zwölf Jahren Engagement im Roten Kreuz – davon 11 Jahre als Präsidentin des SRK Zürich, drei Jahre als SRK-Vizepräsidentin und einem Jahr als SRK-Präsidentin – gibt Barbara Schmid-Federer den sofortigen Rücktritt aus dem SRK-Präsidium bekannt. Dieser Schritt erfolgt aus gesundheitlichen Gründen. Er soll auch dazu beitragen, den öffentlichen Fokus wieder auf die Kernanliegen des SRK zu richten.

«Die vergangenen Monate waren für mich intensiv und belastend. Die Angriffe auf die Reputation des SRK und auf meine Person haben mich an die Grenze der Belastbarkeit geführt», schreibt Barbara Schmid-Federer in ihrem Rücktrittschreiben. «In dieser anforderungsreichen Zeit und unter den aktuellen Umständen kann ich die Funktion der Präsidentin nicht mehr mit der Kraft ausüben, die dazu notwendig ist.» 

Barbara Schmid-Federer betont, dass ihr Rücktritt keinen Zusammenhang mit dem Bericht der Geschäftsprüfungskommission hat. Der Rotkreuzrat habe den Bericht zur Kenntnis genommen, vertrete aber eine explizit andere Sicht zu den Schlussfolgerungen.  

Unter dem Präsidium von Barbara Schmid-Federer hat der Rotkreuzrat diverse Weichen neu gestellt: Der Strategieprozess «Fil Rouge» wird das SRK mit seinen starken föderalen Strukturen für die Zukunft moderner aufstellen. Es haben verschiedene Gespräche und runde Tische mit den Kantonalverbänden und Rettungsorganisationen stattgefunden, die sich mit grundlegenden Fragen zu Governance und Zusammenarbeit befasst haben. Zudem ist es dem Rotkreuzrat gelungen, qualifizierte potenzielle RKR-Mitglieder zu rekrutieren, die sich an der Rotkreuzversammlung vom 24. Juni 2023 zur Wahl stellen werden. Damit ist das SRK für die Zukunft gut aufgestellt. 

 «Ich werde dem SRK mein Leben lang eng verbunden sein und seine Aktivitäten als Spenderin weiterhin unterstützen. Ich danke allen Mitarbeitenden und Freiwilligen und wünsche dem Rotkreuzrat und dem gesamten SRK von Herzen das Beste für die Zukunft», schreibt Barbara Schmid-Federer. 

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