Rund 7‘600 Jugendliche engagieren sich in ihrer Freizeit in den Jugendorganisationen des SRK. Dabei führen sie nicht nur ihre freiwilligen Aufgaben aus, sondern gestalten ihre Einsätze aktiv mit.
Jugendliche sind nicht nur die Zukunft, sondern auch die Gegenwart! Ihre Ideen und Anregungen müssen (an)gehört werden. Der Internationale Tag der Jugend vom 12. August macht darauf aufmerksam, dass Jugendliche mit einbezogen werden müssen. So zum Beispiel bei den Jugendorganisationen des SRK.
Mitsprechen erwünscht
„Das SRK fördert das Mitwirken und Mitdenken. Wir dürfen bei allen Aktivitäten mitbestimmen. So können wir gemeinsam das Jugendrotkreuz weiterentwickeln. Das gefällt mir“, sagt Eva Lipecki vom Jugendrotkreuz Zürich begeistert. Eva ist Mitglied der Kerngruppe des Jugendrotkreuz Zürich und als Abgeordnete für das Projekt „Spielen mit Kindern im Durchgangszentrum“ tätig. James Karrer, jüngstes Mitglied im Vorstand des Schweizerischen Militärsanitäts-Verband SMSV sieht es ähnlich: „In der Jugendorganisation des SMSV habe ich viel Handlungsfreiheit und viel Verantwortung. Ich sehe direkt, was mein Engagement bewirkt.“ Damit alle SRK-Jugendorganisationen einen ähnlichen partizipativen Ansatz verfolgen, hat das SRK Jugendleitlinien ausgearbeitet.
Jugendleitlinien: Wertschätzung für die Jugend
Die Jugendleitlinien sind in erster Linie eine Wertschätzung an die jungen Freiwilligen. Das SRK unterstreicht das „unschätzbare Potential“ der Jugendlichen und lobt ihren Idealismus und ihre Vielfalt als eine „grosse Bereicherung“. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Rechte und Pflichten des SRK sowie der jungen Freiwilligen. Das SRK verpflichtet sich, die jungen Freiwilligen ernst zu nehmen und sie mitbestimmen und mitentscheiden zu lassen. Die Jugendlichen ihrerseits tragen eine Mitverantwortung und sind bereit, sich aus- und weiterzubilden. An der Rotkreuz-Versammlung von vergangenen Juni wurden die Jugendleitlinien verabschiedet.
Stimme der Jugend
An dieser Versammlung waren auch die zwei Jugenddelegierte des SRK dabei. Danielle Breitenbücher und Delphine Rieder vertreten die SRK-Jugend an internationalen Konferenzen und bringen die Sichtweise der SRK-Jugendlichen ein. „Die Stimme der Jugend muss gehört werden!,“ fordert Danielle.
Viele Möglichkeiten für Freiwilligenarbeit
Erste Hilfe, Soziales Engagement oder Rettung im Wasser – das SRK bietet Jugendlichen ein vielfältiges Angebot an Einsatzmöglichkeiten. Die Kinder und Jugendliche treffen bei ihren Einsätzen nicht nur Gleichgesinnte und haben viel Spass, sondern lernen auch viel Nützliches. „Ich lerne beim SRK vieles, was mich kein Buch lehren kann“, meint Melanie vom Jugendrotkreuz Zürich. Die jungen Freiwilligen erweitern ihren Horizont, lernen die Lebensrealität anderer Menschen kennen und sammeln Erfahrungen. Gemeinsam können die Jugendlichen etwas bewegen.
Willst du dich auch für das SRK engagieren? Weitere Informationen zu unseren Einsatzmöglichkeiten findest du auf www.redcross.ch/youth oder www.redcross.ch/freiwillige.
(Links siehe rechte Spalte)
