AKTUELL: 27.06.2012

Streit, Yakin, Gygax & Co. gegen Gewalt

Eishockey-Star Mark Streit ist fest entschlossen, der Gewalt nicht länger zuzuschauen. Zusammen mit dem SRK beteiligt er sich an einer Aktion in Luzern, die Jugendlichen zeigt, wie man in allen Lebenslagen Konflikte beilegen kann. Mit dabei sind auch Spieler des FC Luzern.
Eishockey-Star Mark Streit
Für Mark Streit ist es besonders wichtig, sich selber im Griff zu haben und die anderen zu respektieren. Diese Botschaft kam bei den Jugendlichen unmissverständlich an.
Seit vielen Jahren ist das Schweizerische Rote Kreuz im Bereich Gewaltprävention aktiv. Die Organisation ist insbesondere in den Schulen mit ihrem Programm «chili» präsent, das Kindern ab 7 Jahren zeigt, wie man Konflikte friedlich beilegt. Mark Streit, 34 Jahre alt und Kapitän der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft sowie Verteidiger in der NHL, unterstützt diese Aktion des SRK als Botschafter und aus voller Überzeugung. Denn Kinder liegen ihm am Herzen, und er will etwas gegen die steigende Gewalt unternehmen.

Konflikttraining im Stadion

Am Mittwoch lädt Mark Streit zusammen mit Murat Yakin, David Zibung, Daniel Gygax, Adrian Winter und Florian Stahel vom FC Luzern zu einem Training für konstruktive Konfliktbeilegung. Ins Luzerner Stadion eingeladen sind drei Oberstufenklassen, die über einen Wettbewerb ausgewählt worden sind. Unter der Führung eines SRK-Kursleiters lernen die Jugendlichen an der Seite ihrer Lieblingsstars einige Grundlagen der Konfliktbewältigung kennen.

Im Mittelpunkt der Arbeit von chili stehen Kinder und Jugendliche. Letztes Jahr wurden 6500 von ihnen geschult. Das Rote Kreuz geht auf Anfrage in die Schulen und sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler für Begriffe wie Vertrauen, Respekt, Empathie und Kommunikation als Schlüssel für eine erfolgreiche Konfliktbewältigung.
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