AKTUELL: 26.05.2009

Ehemaliger Mister Schweiz in der Rolle eines Pflegehelfers SRK

Am vergangenen Montag kehrte Robert Ismajlovic zu seiner ersten Liebe zurück: Der frühere Pflegefachmann arbeitete einige Stunden im Wohn- und Pflegeheim Grünau in Wabern. Damit brachte er seine Unterstützung für die Pflegehelferinnen SRK zum Ausdruck, die dieses Jahr das 50-jährige Bestehen ihres Kurses feiern.
Ismajlovic mit Bewohnerin
Die Pflegehelferinnen sind die guten Seelen des Heims, sagt der ehemalige Mister Schweiz
Der 33-jährige Robert Ismajlovic, der heute in der Modebranche tätig ist, sehnt sich ab und zu nach seiner früheren Arbeit im Heim zurück. Vor allem der Kontakt zu den älteren Menschen fehlt ihm. «Ich bin für die Pflege geboren», erklärt er. Als Botschafter der Pflegehelferinnen SRK nutzte er deshalb am Montag, 25. Mai die Gelegenheit, sich im Wohn- und Pflegeheim Grünau wieder einmal einen weissen Kittel überzustreifen. Damit brachte er seine Bewunderung für die Arbeit der Pflegehelferinnen zum Ausdruck. «Sie sind wichtige Bezugspersonen für die älteren Menschen und die guten Seelen des Heims», sagte er.

Im Element

Nachdem der ehemalige Mister Schweiz sein schwarzes Hemd mit dem weissen Arbeitskittel vertauscht hatte, machte er sich zusammen mit der Pflegehelferin Andrea Da Costa an die Arbeit. Für ein paar Stunden knüpfte er an seine Vergangenheit an, half den Bewohnern beim Aufstehen, erkundigte sich nach ihrem Wohlergehen und scherzte mit ihnen. Er genoss das Zusammensein mit den betagten Menschen sichtlich. «Wir können so viel von ihnen lernen», erklärte er. Andrea Da Costa schloss sich dieser Meinung an und fügte hinzu, sie liebe ihre Arbeit. Die Bewohnerinnen der Grünau waren vom Charme ihres neuen Pflegers bezaubert. «Er ist so gross! (195 cm)», «ein gutaussehender, sehr sympathischer Mann», hörte man von allen Seiten. Die Begeisterung war so gross, dass sich einige Bewohnerinnen mit einem Kuss von Robert Ismajlovic verabschiedeten.

Verdiente Anerkennung

Die Pflegehelferinnen SRK, die seit 50 Jahren von den Rotkreuz-Kantonalverbänden ausgebildet werden, übernehmen die sogenannte Grundpflege. Heute bilden sie in den Spitexorganisationen und Alterseinrichtungen eine der grössten Personalgruppen (25 bis 30%). Das Schweizerische Rote Kreuz möchte das Jubiläum nutzen, um die Pflegehelferinnen SRK ins Rampenlicht zu stellen und ihnen für ihr Engagement zu danken.
News
Material
Kontakt
Bookmark
Share
Meine Spende für mehr Menschlichkeit
Postkonto 30-9700-0
Helfen