AKTUELL: 21.02.2011

Freude nach der Beförderung

Die drei strahlenden Angehörigen des RKD werden dieses Datum wohl nicht so schnell vergessen. Am 11.2.2011 wurden die drei Frauen von der Chefin RKD zum Wachtmeister RKD befördert.
Drei strahlende Rotkreuzdienst Angehörige bei ihrer Beförderung
Stolz auf die Beförderung zum Wachtmeister: (v.l.n.r.) die dipl. Pflegefachfrau HF, die medizinische Praxisassistentin und die Fachfrau für medizinisch-technische Radiologie HF
Im letzten Jahr absolvierten die drei Frauen zusammen mit weiteren AdRKD, erstmals die Kaderausbildung in der Armee zum RKD Unteroffizier nach neuem System. Bisher erfolgte die Unteroffizier-Ausbildung für AdRKD im Rahmen der Ausbildung für Mediziner. Neu besuchen die RKD-Frauen den Ausbildungskurs für alle UO-Anwärter.

Für die Bewährungsprobe in der Praxis als Unteroffizier rückten die drei Frauen am 7.2.2011 in einen Kadervorkurs einer Spitalsoldaten RS ein. Der krönende Abschluss dieser Etappe stellte die feierliche Beförderungsfeier, zusammen mit ihren Kollegen der Armee, dar. Im Ital Reding-Haus in Schwyz durften die dipl. Pflegefachfrau HF, die medizinische Praxisassistentin und die Fachfrau für medizinisch-technische Radiologie HF ihre Beförderung entgegennehmen. In den nächsten fünf Wochen werden sie das Gelernte in die Praxis umsetzen und in der Ausbildung Gruppen von Rekruten führen.

AKTUELL: 08.02.2010

Lebt sie meinen Traum?

Den "Virus" Rotkreuzdienst im Blut
B. Isch-Grasser und ihre Tochter M. Isch
Einsatz für den Rotkreuzdienst während mehreren Generationen
Im vergangenen Jahr hat Madeleine Isch, Radiologie-Fachfrau im Inselspital Bern, die RKD Rekrutenschule erfolgreich absolviert. Das ist an sich schön, aber so aussergewöhnlich doch auch nicht, mögen einige denken…? Erwähnenswert ist jedoch, dass bereits auch die Mutter von Frau Isch zwischen den Jahren 1980 bis 1985 dem Rotkreuzdienst mit ihrem Fachwissen als KWS Schwester zur Verfügung gestanden ist.

Frau Grasser war im Jahr 1982 bei der ersten Gruppe Frauen dabei, welche im Rotkreuzdienst eine Rekrutenschule absolviert hat. Vorher wurden Angehörige des Rotkreuzdienstes ohne militärische Grundausbildung direkt dem Armeesanitätsdienst zur Absolvierung von Dienstleistungen zugewiesen.

Auf die Frage, wie Frau Grasser als junge Krankenschwester den Einsatz im Rotkreuzdienst erlebt habe, darf ich die ehemalige Angehörige des Rotkreuzdienstes wie folgt zitieren:
„Der WK (Wiederholungskurs) war ein tolles Erlebnis! Wir jungen Mädchen wurden von den Soldaten vollumfänglich akzeptiert und sie schätzten unsere Fachkompetenz. Ich hatte den Vorschlag, eine militärische Kaderausbildung zu besuchen. Wegen meiner Heirat und dem Kinderwunsch entschloss ich mich dann aber, aus der Armee und somit aus dem Rotkreuzdienst auszutreten. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, dass es möglich sein könnte, beides miteinander zu vereinbaren.“

Madeleine Isch konnte bei ihrem Vorhaben, dem Rotkreuzdienst beizutreten, auf die volle Unterstützung ihrer Mutter zählen. „Lebt sie wohl meinen Traum?“ Dies ist die Frage der Mutter.
Das wohl nicht, aber ob der „Virus“ Rotkreuzdienst weitervererbt werden kann, das möge so im Raum stehen bleiben.
AKTUELL: 17.12.2009

„Wenn etwas nicht rund läuft und blockiert ist, wird sehr schnell laut und kräftig gehupt.“

Am 30. Oktober 2009 wurden in Nottwil angehende Ärztinnen und Ärzte der Armee und des Rotkreuzdienstes zum Offizier befördert.
RKD-Feier
Die 4 „frischgebackenen“ Lt RKD nahmen die neue, verantwortungsvolle Funktion mit Stolz entgegen.
Die intensive Kaderausbildung dauerte 8 Wochen. Die würdige Feier wurde durch den Beitrag des Armeeseelsorgers Hptm Kurt Berger bereichert. Seine Worte passen gut in die Vorweihnachtszeit. (Text siehe unter Material)
AKTUELL: 06.07.2009

Tapetenwechsel im Wallis für behinderte Menschen

Unter dem Motto «Allietare – Freude bereiten» hat die Armee ein Lager für Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen durchgeführt. Mit dabei auch17 Angehörige des Rotkreuzdienstes (RKD).
Gast mit Frau von Rotkreuzdienst
Gute Laune in Fiesch: Elisabeth Reust (links) mit Martina Frey vom Rotkreuzdienst. © RKD
Dieses Jahr nahmen 43 Gäste teil. Sie kamen in den Genuss eines abwechslungsreichen Programms. Die Aktivitäten reichten von Ausflügen in die Stockalperstadt Brig oder auf die Bettmeralp bis zum Besuch des Gardemuseums in Naters oder der Schaukäserei in Turtmami. Die Abende klangen mit Spielen und geselligen Gesprächen aus oder es wurde mit Karaoke nochmals richtig aufgedreht.

«Menschlichkeit gelebt»

Über 370 Angehörige der Armee leisteten ihren Wiederholungskurs in der Pflege, im Animationsteam oder in der Küche. Militärärzte gewährleisteten die medizinische Unterstützung der Gäste. «Im Armeelager für Behinderte stehen die Feriengäste im Zentrum – Menschlichkeit wird gelebt», erklärt Brigitte Rindlisbacher, Chefin RKD.

Das Lager fand zum 37. Mal statt. Seit 1972 haben schweizweit Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen die Gelegenheit, zehn erholsame Tage im Feriendorf Fiesch zu verbringen.
AKTUELL: 18.05.2009

Helvetias Töchter im Militär

Zum Weltrotkreuztag hat sich der Rotkreuzdienst RKD in der Bibliothek am Guisanplatz in Bern präsentiert. 40 Personen wollten wissen, was eine junge Frau am RKD fasziniert und welche Rolle Frauen in der Militärgeschichte spielen.
Stand RKD
Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle RKD am Stand in der Bibliothek am Guisanplatz.
Für Menschenrechte und menschliche Werte hat sich Nicole Furrer schon immer stark gemacht. Sie suchte etwas, wo sie ihre inneren Überzeugungen noch besser leben konnte – und fand es beim RKD, einer SRK-Abteilung; genau die Mischung aus Auftrag, Einsatz und gelebten Grundwerten, die ihrer eigenen Lebensart entsprechen (vgl. Material rechts).

Frauen, ihrer Zeit voraus

Zum Schmunzeln brachte Historiker Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg die Anwesenden in seinem Referat «Helvetias Töchter – Frauen in der Militärgeschichte vor dem und im Rotkreuzdienst» . Er erzählte von emanzipierten und engagierten Frauen, die lange vor der Gleichberechtigung im Militär «ihren Mann gestanden» haben (vgl. Material rechts).
AKTUELL: 14.07.2008

Helfen, entlasten, fördern

Unter diesem Motto ist das Armeelager für Behinderte im Juni in Fiesch VS durchgeführt worden. Dort haben 50 behinderte Menschen ihre Ferien in den Bergen verbracht – bestens betreut von 13 Angehörigen des Rotkreuzdienstes RKD sowie vom Spitalbataillon 5.
RKD-Frau mit Campteilnehmerin
RKD-Frauen und handicapierte Menschen erlebten im Wallis eine schöne (Ferien-)Zeit miteinander.
Diesen Sommer fand das Feriencamp vom 14. bis 24. Juni statt. Wie jedes Jahr entlasteten Spitaltruppen Angehörige, die Mitmenschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen betreuen. Für 10 Tage erhielten die Gäste die Möglichkeit, Ferien in der Natur zu geniessen.

Ein Dienst für die Bevölkerung

Für die Spitalkompanien und die RKD-Frauen ist dies eine willkommene Gelegenheit, einen Dienstleistung zugunsten der Bevölkerung zu leisten. So bastelten sie zum Beispiel und unternahmen Ausflüge mit den Feriengästen.
AKTUELL: 13.06.2008

Eine AdRKD als Truppenhilfsärztin im Einsatz

Angriff der Noroviren auf ein Panzer Bataillon - wie wichtig die Gesunderhaltung der Truppe sein kann.
Lt RKD Simone Erzinger leistete medizinische Unterstützung beim Truppendienst des Panzerbataillon 14 in Matt GL. Sie begrüsst die Chefin RKD anlässlich des Truppenbesuches.
Leutnant RKD Erzinger mit der Chefin RKD, Oberst Rindlisbacher.
Das Panzer Bataillon 14 hatte seinen Fortbildungsdienst der Truppe (FDT) im April/Mai 2008 zu leisten. Einige der eingeteilten Truppenärzte mussten ihren Dienst in diesem Jahr verschieben und der Engpass im Bereich Truppenarzt/-in war absehbar. Der Bataillonsarzt, Oberleutnant Stefan Minocchieri, ersuchte den Rotkreuzdienst um geeignete Unterstützung, damit die medizinische Versorgung während des FDT trotzdem gewährleistet werden konnte.

Die vor kurzem als Lt RKD brevetierte Medizinstudentin, Simone Erzinger, erlebte in der Folge einen spannenden und vielseitigen ersten Ausbildungsdienst als Truppenhilfsärztin. Ihren packenden Bericht finden Sie in der rechten Spalte.
AKTUELL: 11.06.2008

Sekundarschülerin schreibt Arbeit über den Rotkreuzdienst

Der Rotkreuzdienst RKD– auch ein aktuelles Thema für die Jugend. Die 15-jährige Myriam Kerner macht es vor.
RKD mit Myriam Kerner.
Myriam Kerner (mit grünem Pullover in der ersten Reihe) befragt für ihre Klassenarbeit die Geschäftsstelle Rotkreuzdienst.
Die Tochter von Priska Kerner, einer langjährigen aktiven RKD-Angehörigen, hatte die Aufgabe, eine Klassenarbeit zu erstellen. Das Thema war frei wählbar. Diese Arbeit sollte den Anforderungen des Klassenlehrers genügen – und mehr: Myriam Kerner wollte auch selber über den RKD mehr erfahren und beim Recherchieren und Schreiben auch Spass haben.

Ein Einblick in ihre Arbeit vgl. Interview rechts unter Material.
AKTUELL: 03.04.2008

Kaderfrauen RKD in Ausbildung

Erfahrungen aus dem Kaderkurs 1 med; Frau Schaad und Frau Bayo berichten
Obgfr RKD Schaad (li) und Gfr RKD Bayo (re)
Obgfr RKD Schaad (li) und Gfr RKD Bayo (re) im Kaderkurs 1 med
Vom 07.01. - 09.02.08 absolvieren Obgfr RKD Iris Schaad und Gfr RKD Simone Bayo den Kaderkurs 1 med. Die Kaderkurse der Spitalschulen in Moudon beinhalten neben fundierter militärischer Ausbildung einzelne zertifizierte und zivil anerkannte Führungsmodule. Damit ist den Absolvierenden eine qualitativ hochstehende Ausbildung garantiert.

Im Interview (siehe rechte Spalte) mit Adj Uof RKD Elwina Meyer Oergev schildern die Ärztin und die Pflegefachfrau ihre Erfahrungen aus dem Kaderkurs 1 med in Moudon. Sie sind motiviert und bereit, als zukünftiges Kader im Rotkreuzdienst verantwortungsvolle Einsätze zu Gunsten der Armee zu erbringen.
AKTUELL: 17.01.2008

RKD bereit zum Einsatz – rund um die Uhr

160 nationale und internationale Patrouillen lieferten sich am Swissraid Commando SRC in Bière einen erbitterten Kampf – und acht Angehörige des Rotkreuzdienstes RKD waren an vorderster Front vorbei.
Team in Bière
Adrenalin pur: Sie stellten in Bière während fünf Tagen die medizinische Einsatzbereitschaft rund um die Uhr sicher.
Sie stellten mit einem Ärzteteam und einem Sanitäts-Fahrer sicher, dass die Teilnehmer des SRC während des fünftägigen Wettkampfes medizinisch versorgt sind – und zwar rund um die Uhr. «Beim SRC», schreibt der Rotkreuzdienst (vgl. Zusammenfassung des Einsatzes rechts unter Material),«können weder Patienten noch die Art der Verletzungen geplant werden. Die Herausforderung besteht darin, jederzeit auf das Schlimmste gefasst zu sein.»

Internationales Flair

Die beteiligten RKD-Frauen schätzen die Erfahrungen: Es sei toll, über den Tellerrand hinaus zu blicken und mit Menschen verschiedenster Nationen Kontakt zu knüpfen und sich auszutauschen.
AKTUELL: 16.11.2007

Probelauf zur Grippepandemie-Impfung: Angehörige des RKD bringen ihr Fachwissen ein

An einer Impfaktion für Rekruten wurde getestet, ob sich eine von der Armee und dem Bundesamt für Gesundheit erarbeitete Anleitung zur Durchführung einer Massenimpfung in der Praxis bewährt. Angehörige des Rotkreuzdiensts des SRK spielten beim Probelauf eine massgebliche Rolle.
Medizinische Fachfrauen  und ein Rekrut
Medizinische Fachfrauen des RKD führen eine Impfung an einem Rekruten durch – stellvertretend für eine Person aus der Bevölkerung trägt er Zivil.
Zur Vorbereitung auf eine mögliche Grippe-Pandemie hat die Armee in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein Präpandemie-Handbuch verfasst. Das Handbuch dient den Kantonen als Anleitung zur Durchführung einer Massenimpfung.

Im Rahmen einer freiwilligen Impfaktion für Rekruten wurde Mitte November 2007 in Aarau ein Impfmodul gemäss dem Handbuch auf seine praktische Tauglichkeit getestet. Als «Versuchskaninchen» dienten 120 Rekruten der Durchdiener-Rekrutenschule 14. Sie wurden zwar nicht gegen Grippe geimpft – sondern erhielten eine Zeckenenzephalitis-Impfung (FSME) –, aber der Ablauf der Impfung erfolgte entsprechend den Bedingungen, wie sie bei einer Massenimpfung der Bevölkerung zu erwarten sind.

Gefragte Fachkompetenz des RKD

Massgeblichen Anteil am Probelauf hatte der Rotkreuzdienst (RKD) des Schweizerischen Roten Kreuzes. Der RKD war an der Vorbereitung beteiligt und stellte das medizinische Fachpersonal, das die Impfung durchführte. Die Fachkompetenz des RKD war zuvor bereits bei der Abfassung des Präpandemie-Handbuchs zum Zuge gekommen.

Gegenwärtig läuft die Auswertung des Tests, an der die Fachfrauen des RKD ebenfalls beteiligt sind. Eine Erkenntnis wurde bereits gewonnen: Die Annahme, dass pro Stunde etwa 30 Impfungen durchgeführt werden können, scheint realistisch zu sein.

Ebenfalls steht fest, dass die Armee bei der Weiterentwicklung der Pandemievorsorge wiederum auf das Know-how und die guten Dienste der Angehörigen des RKD zurückgreifen wird.
AKTUELL: 22.08.2006

SWISSCOR Camp 06: Medizinische Fachkompetenz des Rotkreuzdienstes gefragt

In der medizinischen Betreuung der Gäste ist die kompetente und engagierte Mitarbeit von rund 14 Angehörigen des Rotkreuzdienstes (AdRKD) nicht wegzudenken.
Swisscor-Lager 06
Vom 7. – 23. August fand bereits zum siebten Mal das SWISSCOR Kinderlager statt, diesmal auf dem Glaubenberg im Kanton Obwalden und wieder unter der Verantwortung des VBS, resp. der Armee.
Die rund 86 kleinen, 9- bis 13-jährigen Gäste und ihre 15 erwachsenen Begleiter stammen aus Mazedonien, Albanien, Montenegro, Kosovo, Serbien und Bosnien-Herzegowina. Sie sind von Spuren des Krieges, durch Armut oder durch Verlust der Eltern gezeichnet und fast alle benötigen medizinische Betreuung.

Neben dem vielseitigen Freizeit- und Erholungsprogramm, ist es ein wichtiges Ziel des Lagers, den medizinischen Zustand der Kinder zu verbessern. Das organisierende und durchführende Spitalbataillon 5, in das die RKD-Frauen integriert sind, verfügt über ein gute Infrastruktur, gute medizinische Fachkompetenzen und andere wichtige Ressourcen, die für einen solchen „Echteinsatz“ unabdingbar sind.

Durch die Frauen des RKD wurde mancher WK-Soldat ermutigt, sich ein persönliches Engagement für behinderte und kranke Kinder persönlich zuzutrauen. Unter ihrer fachkundigen Anleitung kann er einfache pflegerische Vorrichtungen ausüben, ohne Angst zu haben, etwas falsch zu machen. Mancher Soldat sucht in seinen Betreuungsaufgaben den Rat der medizinisch geschulten Fachfrau. Öfters ist er er auch froh um den Tipp einer erfahrenen Mutter, wie sie sich als Familienfrau in einer bestimmten Situation verhalten würde.

Ein Soldat, der selbst mazedonischer Abstammung und als Sprachspezialist für die Kommunikation mit den mazedonischen Gästen zuständig ist, erzählt, dass gerade sein Vater in seinem Heimatdorf im Mazedonien zu Besuch sei. Dort sei das SWISSCOR Camp 06 das Tagesgespräch, da auch Kinder aus dieser Umgebung teilnehmen. Der Vater konnte seinen Verwandten und Bekannten berichten, dass es den Kindern in der Schweiz sehr gut gehe und sie durch professionelle Fachkräfte betreut werden.

Mit ihrem grossen Engagement leisten die Frauen vom Rotkreuzdienst unverzichtbare Einsätze zugunsten des Sanitätsdienstes der Armee und zugunsten unserer Gesellschaft.
Das medizinische Fachpersonal in den Spitälern und Heimen der Schweiz wird je länger je mehr gefordert, interkulturelle Kompetenzen in der medizinischen Betreuung aufzuweisen. Die SWISSCOR Camps bieten für alle beteiligten Fachpersonen, sei es im RKD oder im San Dienst der Armee, geradezu ideale Voraussetzungen, sich im Rahmen dieser Einsätze in diesem Gebiet praktisch weiter zu bilden.
AKTUELL: 31.01.2006

Neue Chefin des Rotkreuzdienstes

Oberst RKD Brigitte Rindlisbacher ist neue Chefin des Rotkreuzdienstes.
Brigitte Rindlisbacher
Frau Rindlisbacher löst als Chefin des Rotkreuzdienstes und Leiterin der beim SRK angesiedelten Dienststelle RKD die altershalber zurück getretene Oberst RKD Beatrice Magnin ab.
Der Rotkreuzdienst umfasst Frauen mit qualifizierter medizinischer Ausbildung, die in der von Henry Dunant begründeten Rotkreuz-Tradition freiwillig Militärdienst zur Unterstützung des Sanitätsdienstes der Armee leisten. Sie kommen bei normalen Dienstleistungen zum Einsatz, im Rahmen des Koordinierten Sanitätsdienstes aber auch in ausserordentlichen Lagen, wie sie beispielsweise im Falle einer gravierenden Epidemie oder einer Grosskatastrophe eintreten könnten.

Die Wahl erfolgte durch den Direktor des Schweizerischen Roten Kreuzes im Einvernehmen mit dem Oberfeldarzt der Armee auf den 1.1.2006 unter gleichzeitiger Beförderung zum Oberst RKD. Frau Rindlisbacher löst als Chefin des Rotkreuzdienstes und Leiterin der beim SRK angesiedelten Dienststelle RKD die altershalber zurück getretene Oberst RKD Beatrice Magnin ab, nachdem sie seit 2004 als deren Stellvertreterin gewirkt hatte. Frau Magnin hatte den RKD während 15 Jahren geleitet. Sie leistete während dieser Zeit einen massgeblichen Beitrag zum heutigen Entwicklungsstand des Dienstes und zu dessen Vernetzung innerhalb SRK und VBS bzw. Armee.

Frau Rindlisbacher war beruflich zuvor im Schweizerischen Roten Kreuz in der Abteilung Kommunikation tätig. Vorher wirkte sie als Laborantin im Inselspital, als Fachbeamtin in der Untergruppe Friedensförderung und Sicherheitskooperation und in der Untergruppe Sanität des VBS. Ausserdem war sie in der Privatwirtschaft tätig. Neben ihren Dienstleistungen im Rahmen des RKD seit 1978 war Frau Rindlisbacher für die UNO vier Monate in der ersten Swiss Medical Unit in Namibia und sechs Monate als Militärbeobachterin der UNMOP in Kroatien im Einsatz.
AKTUELL: 10.11.2005

Als Rotkreuz-Angehörige in Dachau

Beim Jahres-Rapport des Rotkreuzdienstes (RKD) liess Marga Dürst-Vogelsang ein Stück eindrückliche Zeitgeschichte aufleben.
Hlfe vor 60 Jahren
60 Jahre ist es her, doch vergessen ist es nicht: Der Rotkreuzdienst (RKD) betreute Insassinnen und Insassen des KZ Dachau.
Die Schilderungen ihrer Erlebnisse als Rotkreuz-Angehörige in Dachau bewegten die Zuhörerinnen und Zuhörer. Marga Dürst-Vogelsang berichtete über die Hilfe für Häftlinge vor 60 Jahren. Mit ihrer ungezwungenen Art gewann sie die Sympathie des Publikums.

Marga Dürst-Vogelsang war während der Kriegszeit Sekretärin des Rotkreuz-Chefarztes Hugo Remund sowie Rotkreuz-Fahrerin. Später arbeitete sie als Anästhesie- und Operationsschwester im Kinderspital und im Universitätsspital Zürich.

Ihren eindrücklichen Bericht finden Sie in der Bildpräsentation (unter «Material»).
AKTUELL: 15.07.2005

Armeelager für Behinderte in Fiesch (VS)

Vom 11. - 21. Juni 05 fand in Fiesch das AlB statt, in welchem Angehörige des RKD eine umfassende Pflege sicherstellten.
Rollstühle
Lesen Sie einen Bericht von Herrn Daniel Messerli, welcher im diesjährigen AlB Feriengast war.
"Nach anfänglicher Angst und Skepsis habe ich mich für das Armeelager angemeldet. Viele meiner Kollegen hatten Vorurteile gegenüber dem Militär! Doch bald einmal verlor ich diese Gefühle. Neben der tip-topen Pflege kamen auch immer wieder Laienpfleger (Soldaten) zum Zuge. Die Laienpfleger erlebte ich als etwas Besonderes. Es waren zum Teil Soldaten, die noch nie jemanden gepflegt haben. Dazu kam das Hindernis der Sprachverständigung. Ich spreche deutsch und englisch und nur wenig französisch. Aufgrund meiner Krankheit rede ich nicht immer so deutlich. Doch die welschen Soldaten zeigten sich offen und spontan und mit viel Humor und mit Händen und Füssen wurde auch dieses Hindernis überwunden. Auch dort, wo es überhaupt nicht rollstuhlgänging war, war es kein Hindernis: hier kam die Manneskraft zum Zuge.

Dieses „Learning by doing“ erlebte ich als positiv. Die Pflege wurde von Tag zu Tag besser! An Anfang dachte ich, die Schweizer Armee braucht nur viel Geld, aber macht nichts nützliches, aber jetzt wurde ich eines bessren belehrt: Dieses Lager ist ein sehr sinnvoller Einsatz. Sehr konnte ich auch die Ausflüge geniessen. Ich hoffe, dass die Soldaten aus de Erfahrung etwas für ihr Leben mitnehmen können, wenn sie wieder einmal mit behinderten Mitmenschen zu tun haben. Ich möchte den professionellen Pflegern, den Laienpflegern und allen, die für unsere tollen Ferien geschaut haben herzlich für ihren grossartigen Einsatz danken."
AKTUELL: 26.10.2004

Rotkreuzdienst sucht den Superstar

Casting für Werbevideofilm
Casting für Video
Erste Erfahrungen im Studio: RKD-Einsatz einmal anders
Der Rotkreuzdienst (RKD) hat die einmalige Offerte erhalten, auf das Budget des Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) ein neues Werbevideo herzustellen. Unter der fachkundigen Leitung eines Filmteams fand am 22. Oktober 2004 das Casting statt. Die Darstellerinnen stammen alle aus dem Rotkreuzdienst.

Der Rotkreuzdienst unterstützt den Armeesanitätsdienst in der Erfüllung seines Auftrages zu Gunsten der Patienten in Kriegs- und Katastrophenfällen.

Der Film wird erstellt, um die Tätigkeiten des RKD angehendem, medizinischem Fachpersonal und an Schulen des Gesundheitswesens vorzustellen. Interessenten können den Film im DVD-Format, welcher voraussichtlich im Frühling 2005 erscheinen wird, bereits jetzt vorbestellen bei:

Geschäftsstelle Rotkreuzdienst
Werkstrasse 18
3084 Wabern
031 324 27 06
AKTUELL: 25.09.2003

Jubiläum: 100 Jahre Rotkreuzdienst RKD

Der Rotkreuzdienst feiert am 6. Oktober 2003 im Nationalratssaal des Bundeshauses seinen 100-jährigen Geburtstag.
Bundeshaus
Im Nationalratssaal des Bundeshauses wurde 1903 der Grundstein für den Rotkreuzdienst gelegt.
Am 6. Oktober 1903, im damals neu erbauten Bundeshaus, wurde durch das Bundesparlament der Grundstein für den Rotkreuzdienst gelegt. Das Schweizerische Rote Kreuz wurde verpflichtet, für Notlagen, Kriegs- und Krisensituationen dem Armeesanitätsdienst ausgebildetes Fachpersonal für die Pflege und Behandlung von Erkrankten und Verletzten zur Verfügung zu stellen. Unzählige Frauen haben seither Einsätze zugunsten von erkrankten Soldaten, Flüchtlingen, Behinderten und alten Menschen geleistet; sie waren in Namibia, in der Westsahara oder im Kosovo engagiert.
Dort, wo alles begonnen hat, im Nationalratssaal des Bundeshauses, feiert der Rotkreuzdienst am 6. Oktober 2003 seinen 100-jährigen Geburtstag.

„100 Jahre Rotkreuzdienst in der Schweizer Armee – Frauen setzen Henry Dunants Idee um“ lautet der Titel des Jubiläumsbuchs, das zum 6. Oktober veröffentlicht wird. Diese Dokumentation von Heidi Keller zeichnet die Geschichte des Rotkreuzdienstes innerhalb der Schweizerischen Armee nach. Sie stellt die Organisation und ihre Menschen im 100. Jahr ihres Bestehens erstmals einem breiten Teil unserer Bevölkerung vor. Das Reportage-Buch ist packend geschrieben und reich bebildert. Für die mehr als 1000 ehemaligen und gegenwärtig Dienst leistenden RKD-Angehörigen ist es ein Werk der Erinnerung und Verbundenheit mit der Rotkreuzarbeit heute und in Zukunft.

Der Rotkreuzdienst ist Teil unserer Armee. Seine Angehörigen sind eingeteilt in Einheiten, Truppenkörper und Stäbe. Sie werden von der Armee ausgebildet, ausgerüstet, eingesetzt und besoldet. Mit wenigen Ausnahmen haben sie die gleichen Pflichten und Rechte wie die männlichen Angehörigen des Armeesanitätsdienstes. Namentlich geniessen sie den Schutz der Genfer Abkommen.

Es gehört zu den primären Aufgaben des RKD, menschliches Leben zu schützen und zu erhalten, zu fördern und wieder herzustellen. Auch im Rahmen der Armee XXI kann auf die Leistungen des Rotkreuzdienstes im Falle eines bewaffneten Konfliktes sowie bei Natur- und Zivilisationskatastrophen in der Schweiz nicht verzichtet werden. So verkörpern die Angehörigen des RKD seit nunmehr 100 Jahren auf eindrückliche Weise den Rotkreuzgedanken in unserem Land.

Das Buch erscheint:
Verlag Huber Frauenfeld
Postfach
8501 Frauenfeld
Meine Spende für mehr Menschlichkeit
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